Die ersten Läufe der Nordbadischen Motorradslalommeisterschaft

Bericht von Mike Nagel



Wie in den vergangenen Jahren auch findet 2017 exklusiv in Nordbaden eine vom ADAC ausgeschriebene und von Ortsclubs durchgeführte Meisterschaft im Motorradslalom statt. Dabei geht es darum, einen mit Pylonen abgesteckten Kurs in der möglichst kürzesten Zeit zu fahren.

Eingeteilt werden Motorräder, Gespanne und Quads dabei in verschiedene Klassen, nach Hubraum sortiert.
Ich selbst starte hierbei in Klasse 4 (Supermotos von 400-700ccm) mit meiner Husqvarna SMR 511, mit der ich auch Supermototrainings in Liedolsheim und Walldorf absolviere. Bei dem Training und dem anschließenden ersten Lauf in Nußloch war ich leider zeitlich verhindert, deshalb war nach dem Slalom in Eppingen, den letztes Jahr der RMSC zum ersten Mal selbst durchführte, HD Kirchheim dieses Jahr wieder mein erster Slalom.
In meiner Klasse konnte ich knapp gewinnen, zusammen mit Gerd Häfele (älterer Bruder unseres verstorbenen Mitglieds Thilo) und seinem Sohn Daniel konnte auch in der Mannschaftswertung ein Sieg eingefahren werden. Bei der gesonderten und nicht nach Klassen sortierten Wertung zum Tagesschnellsten sprang ein 4. Platz heraus.

Eine Woche später fand in Ettlingen der 3. Lauf statt, bei dem ich in 4 Wertungen antrat. Meine Klasse 4 konnte ich ebenso gewinnen wie die Gleichmäßigkeitswertung, bei der ich 5 hundertstel Sekunden von meiner Zeit abwich.
In der Mannschaftswertung wurden wir diesmal, in gleicher Besetzung, leider durch einen fast-Sturz von Gerd aus der Wertung genommen. Am wertvollsten fär mich war jedoch der knappe Sieg vor Gerd in der Wertung zum Tagesschnellsten, bei der wir beide über eine Sekunde vor dem Drittplatzierten lagen.

Somit ein toller Einstand in die Saison! Wann immer ich Zeit haben werde, werde ich aus Spaß an der Freude teilnehmen. Nirgendwo kann man Motorsport für so geringes Geld betreiben. Wir freuen uns auf unseren Slalom des RMSC am 24. Juli auf dem Globus Parkplatz in Wiesental!



Die ersten beiden Läufe des ADAC Youngster Cup

Bericht von Mike Nagel


Jedes Jahr veranstalten die Regionalclubs des ADAC in vielen Regionen den ADAC Youngster Cup, der meist im Rahmen von Automobil Clubslaloms stattfindet.

Hierbei wird in zwei nach Jahrgängen sortierten Klassen K1 (1999-2001) und K2 (1994-1998) gestartet. Es gilt einen mit Pylonen abgesteckten Kurs in der möglichst kürzesten Zeit zu absolvieren. Als Fahrzeuge dienen ein Opel Corsa und ein Opel Adam, die vom ADAC gestellt werden und mit denen alle Fahrer fahren. Die Wagen sind leicht optimiert, mit härterer Abstimmung, breiten Rädern und einem Rennsitz mit Vierpunktgurt.

Die Gewinner aus den einzelnen Regionalclubs fahren am Ende der Saison auch Gesamtdeutsche Meister aus. Mit einem sehr geringen Startgeld stellt der ADAC Youngster Cup somit einen kostengünstigen und stressfreien Einstieg, auch schon für 15-jährige ohne Führerschein und mit C-Lizenz, in den Motorsport dar.
Pro Saison werden 8 Läufe und mehrere Trainings gefahren. Auch der Rheintal-MSC hat dieses Jahr zwei talentierte Nachwuchsfahrer am Start, die von Mike Nagel gesichtet wurden und von ihm betreut werden.
Dennis Freier aus Ubstadt, Mitglied seit 2016, fährt in der Jahrgangsklasse K2 und Tim Böcker aus Hambrücken geht in der Klasse K1 an den Start.
Nach dem Sichtungslehrgang des ADAC in Kronau und Trainings in Kronau und Nußloch fand der erste Lauf in Walldorf auf der Kartbahn statt, bei der beide respektable Ergebnisse einfahren konnten. Tim fuhr auf Anhieb auf einen hervorragenden 4. Platz von 15 Teilnehmern und Dennis wurde als 8. in seiner Klasse bester Rookie.
Bei der zweiten Veranstaltung war Tim leider in Urlaub, der langfristig geplant war und für Dennis sprang nur der 12. Platz in seiner Klasse heraus. Allerdings gibt es am Ende vom Jahr auch ein Streichresultat pro Fahrer.

Wir drücken unseren beiden Youngsters weiterhin die Daumen und wünschen ihnen viel Glück für die noch lange Rennsaison!



Erster Lauf zur „BelgianTwin Trophy”

Bericht von Niklas Pfeiffer




Am 15. und 16.04 war der erste Lauf zur BelgianTwin Trophy, welche in diesem Jahr erstmals den Status einer internationalen Belgischen Meiserschaft hat.

Am 14.04. war ein Tag freies Training angesetzt und mit meinem Mechaniker, Dieter Kanzler, zusammen hatten wir uns zu diesem freien Tag vorgenommen, das Fahrwerk auf die neuen Reifen von Dunlop abzustimmen und die finale Entscheidung über den Reifen für 2017 zu treffen.

Im Training bekamen wir die Abstimmung soweit das die Rundenzeiten und das Fahrverhalten des Bikes, die gewohnten engen Linien und das schnelle Einlenken wieder auf dem Niveau des Vorjahres waren. Der Verschleiß der Reifen stellte uns allerdings vor ein Rätsel auf dessen Lösung wir noch keine Antwort fanden. Somit war klar, dass im Rennen gegen Ende wohl der Reifen etwas einbrechen würde. Im ersten Zeittraining konnte ich Startplatz 5 erreichen und meine bisherige Bestzeit fahren aber aufgrund der starken Neuzugänge war klar, dass es ein harter Weg sein wird wieder auf das Podium zu fahren. Im zweiten Training hatten wir nochmal über den Luftdruck versucht den Verschleiß zu minimieren. Das Ergebnis war allerdings nicht zufriedenstellend. Vor allem konnte ich meine Zeit nicht verbessern und musste am Ende mit Startplatz 6 zufrieden sein. Da wir mit den Thunder Bikes, welche 1000ccm, 2 Zylinder und mehr Leistung haben, in einem Feld starten waren noch vier Thunder Bikes in der Startaufstellung vor mir. Also ging es aus Reihe vier in die beiden Rennen was für viel Kurzweil in den ersten Runden sorgen sollte, da es mein Ziel war mit guten Starts nach vorne zu kommen.

Rennen 1 war dann ein super spannendes Rennen. Ich konnte mit einem guten Start die Reihe vor mir komplett überholen und mich bis auf Rang 4 in der Supertwin Klasse vorarbeiten. Das komplette Rennen hatte ich zwei Supertwins im Nacken, die mir immer wieder Ihr Vorderrad in die Parade schoben, somit hat die Platzierung vier oder fünf mal gewechselt. Zum Rennende konnte ich aber die Nase vorne behalten und beendete das Rennen auf Platz 4. Dies war zwar nicht mein Ziel, aber in diesem Rennen die maximale Ausbeute.

Rennen 2 am Nachmittag hatten wir dann auf die guten alten Pirelli zurückgebaut und dies sollte sich auszahlen. Ich konnte von Anfang an noch härter angreifen und mich auf Rang drei in der Klasse festsetzen. Durch das ganze Rennen hindurch musste ich mich erneut heftigster Angriffe erwehren, konnte aber am Ende zum Glück die guten Zeiten weiter fahren und die Überrundung von drei Fahrern auch ohne Nachteil für mich durchziehen. Die vierte allerdings zwang mich zu einer weiten Linie und der Mitbewerber hinter mir nutzte dies sofort um an mir vorbei zu gehen! In der letzten Runde musste ich mich verschiedener Angriffe erwehren, konnte den vor mir liegenden Fahrer nicht mehr einholen und endete erneut auf Platz vier.

Für die Meisterschaft waren das zweimal solide Punkte. Da meine Road Race Strecken noch im späteren Verlauf der Saison im Kalender sind, hoffe ich mich dann weiter vorarbeiten zu können. Die nächste Station ist am 20.-21.05. Horice in Tschechien. Ein sehr stark besetztes internationales Road Race, welches nicht zur Meisterschaft zählt, aber für mich als Road Racer ein Highlight der Saison werden soll.


Rückblick zur Rennsaison der DHM 2016

Bericht von Mike Nagel



© Fotos: Mike Nagel



Meine Debütsaison hätte bewegter und ereignisreicher kaum sein können. Angefangen mit 0° und Schneefall am Nürburgring im April mit einer überlegenen Bestzeit im einzig gewerteten Training bis zum letzten Rennen in Hockenheim im September und meinem 2. Platz im Nassen, der die Meisterschaft einbrachte.

Beim 2. Lauf in Colmar-Berg die unbegründete und ungerechtfertigte schwarze Flagge im freien Training (für die sich die Offiziellen bei mir entschuldigt haben) und im Rennen dann ein rundenlanges Duell mit meinem Vater, das erst in der letzten Runde entschieden wurde. Dieses Duell zog sich über die komplette Saison, das ich jedoch fast immer, mal mehr, mal weniger deutlich, zu meinen Gunsten entscheiden konnte. Uns beiden war dies jedes Mal eine Freude und es ging dabei immer fair zu und nie floss im Anschluss böses Blut. Hoffen wir dass die Klasseneinteilung für nächstes Jahr so bestehen bleibt und man sich wieder auf der Strecke duellieren kann.

Mein persönliches Highlight-Rennen dieses Jahr neben dem Wahnsinns-Duell in Luxemburg und dem krönenden Abschluss bei den Hockenheim-Classics war der Badisch-Historic-Day, ebenfalls in Hockenheim. An diesem Freitag Ende Juni war es so heiß wie selten dieses Jahr, 37° im Schatten bei keiner Wolke am Himmel und einer Asphalttemperatur, die sich langsam den 60° annäherten. Der ein oder andere Freund der Sonne überlegte doch ernsthaft, Spiegeleier auf seiner Motorhaube zu braten. An dieser Ein-Tages-Veranstaltung, gefahren auf meiner Lieblingsstrecke, kleiner Kurs (RGV freundlich) musste ich beide Rennen vom letzten Platz (24.) bestreiten. Dies hielt mich jedoch nicht davon ab, aus der ersten Runde jeweils als 4. und im zweiten Rennen sogar als 1. wieder zu kommen und beide Läufe „on the road“ für mich zu entscheiden, vor meinem Vater und somit einen Nagel'schen Doppelsieg einzufahren.
Auch wenn mein Vater seine tollen Erfolge aus dem letzten Jahr nicht ganz wiederholen konnte, so war es auch für ihn eine mehr als gelungene Saison, bei der er auf vielen Strecken, vielleicht auch durch die häufigen Duelle mit mir, seine Rundenzeiten sogar im hohen Alter noch steigern konnte. Belohnt wurde er mit einem 2. Platz in seiner Klasse und einem ordentlichen 14. Gesamtrang klassenübergreifend. Außerdem muss er nicht traurig sein, denn der 3. Gesamtrang in der deutschen Meisterschaft bleibt ja in der Familie, wie auch ein Klassensieg in meiner Gruppe in der DHM.
Für nächstes Jahr laufen im Moment die Planungen der Organisation auf Hochtouren und so wie es aussieht kommt zum bereits bestehenden Programm eine Veranstaltung in Oschersleben wieder dazu und der Badisch-Historic-Day könnte in einen dreitägigen Maipokal in Hockenheim umfunktioniert werden.
Ansonsten freuen wir uns auf die DHM-Meisterehrung am 29. Oktober in Schotten und einen feierlichen Abend und bereiten uns intensiv auf die Testfahrten im März in Hockenheim vor.
An dieser Stelle ein Riesen Dankeschön an meinen Papa, ohne den ich wohl niemals zu den Freuden von Motorradrennen fahren gekommen wäre, auch ganz besonders für die technische Betreuung meines Motorrads, das immer perfekt vorbereitet und eingestellt an der Strecke stand. Außerdem den vielen Gönnern, Freunden und Fans, die uns besonders bei den vielen Veranstaltungen in Hockenheim besuchten, mit Hand anlegten und uns Mut zu sprachen. Darüber hinaus unserem Heimatverein, dem Rheintal MSC und dem Heidelberger Motorradsportclub und dem ADAC Nordbaden e.V., für den ich unter Bewerberlizenz fahre. Gemeinsam gehen wir die Mission Titelverteidigung, schnellere Zeiten und neue Projekte im Rennjahr 2017 an!

Keep pushing hard, euer Mike


Start bei der Klassik Trophy Klasse SBK 90 im Rahmen des IDM Finales am 23-25. Sept. auf dem Hockenheimring

Bericht von Erich Henning




Seit Oschersleben wusste ich, dass mein Moped nicht für den Finallauf in "Hoggene" fertig werden würde. So machte ich mir einen Spaß und schrieb in Facebook:
Superbiker/Supersportler sucht für Finallauf ein geeignetes Spielzeug!

Nun geschah etwas, was ich nicht mal zu träumen wagte!
Ich bekam mehrere Motorräder in der Klasse SSP, SBK angeboten. Eigentlich konnte ich es kaum glauben, so telefonierte ich die edlen Spender erst einmal vorsichtig an!
Zuerst sollte mir aus WO eine HONDA PC31 angeboten werden, jedoch müsste ich eine Rennverkleidung montieren und Rennreifen aufziehen, um einigermaßen mitschwimmen zu können. Dies entpuppte sich schnell als teure Variante, so dass ich dann auch wieder unter einer herzlichen Dankesrede den Rückzug antrat!
Ein Mitstreiter aus der Nähe von Münster schrieb mich über das Klassik Forum an, ob ich denn nicht seine rennfertige V2 Aprilia Mille haben wolle. Dem stimmte ich per Telefon gleich zu und holte die V2 Rakete am Donnerstag ab, welche ich gleich auf dem Rückweg in Hoggene bei meinen Gleichgesinnten zurück ließ!
Hierbei war lediglich zu beachten, dass ich noch nie eine Rennschaltung (erster Gang oben) gefahren bin, zudem kam noch ein Schaltautomat dazu, von welchem ich ebenfalls keine Ahnung hatte. Eine gute Voraussicht um dabei zu sein, ja vielleicht sogar Letzter zu werden. Doch dabei sein ist alles, was zählt!
Jetzt nahm alles seinen Lauf. Am Freitag morgen trat ich zum freien Training an. Beim langen Warten am Vorstart wurde die V2 langsam heiß (107°), sodass ich diese abstellte. Beim Ein-Winken keine 3 Min. später hatte die Aprilia keine Lust mehr und ließ sich von mir zum Fahrerlager zurück schieben. Mehrere Versuche, mit 4 Mann anzuschieben und ein weiterer mit Startmaschine lösten sich schnell in Luft auf. So konnte ich mich nicht mal auf die V2 einschießen. War doch das einzige freie Training oder wie man Neudeutsch zu sagen pflegt: Erstes Kennen Lern Date!
So musste ich am Freitag Abend mit der Aprilia das erste Qualifying nutzen, um die Maschine kennen und schalten zu lernen!
Dementsprechend stand am Abend P 26 von 39 Startern auf dem Zettel.

Am selbigen Abend erreichte mich ein Anruf eines weiteren Race-Kollegen aus RS. Dieser bot mir seine SUZUKI GSXR 750 SRAD an und brachte diese zum 2.ten Qualifying am Samstag eigens mit. Hier fühlte ich mich auf Anhieb wohler und konnte mit einer 4 Sec Verbesserung P 25 ausfahren. Zum ersten Race am Samstag Abend kam mit der SUZUKI ein beachtlicher Gesamtrang 22. und P12 in der Klasse SBK 90 von 27 Startern in dieser Klasse raus. Leider gab die Kupplung Ihren Dienst auf, sodass ich im Rennen Platz 11 doch noch verlor und auch nicht am Sonntag mit der SUZUKI starten konnte - es war mir zu heiß, dass ich noch mehr kaputt mache!

Am Sonntag Abend ging es dann zum Endlauf mit der Aprilia Mille. Nervös stand ich am Start und rechnete mir wenig aus. Let´s have Fun, so meine Devise!

Doch kam ich mit der V2 ganz gut zurecht, musste jedoch auch an diesem Bike einen Ausfall verzeichnen. Auf der Zielgeraden der letzten Runde ist mir die Kette gerissen. Im Nachhinein sah ich am Aushang und in der Wertung, dass ich mit 3000/sec noch P9 erreichte. Mille Gracie bella Aprilia - ich fuhr mit der Aprilia sogar 2 Zehntel schneller als mit der SUZUKI!

Es wird Zeit zu gehen, ich danke euch für all die Jahre, denn es ist Zeit zu gehen, wenn es am Schönsten ist!

Euch allen, alles Gute und allzeit Gummi unten! Haut rein!


Euer Erich Henning alias Onkel MiMi  



Finallauf der DLC in Oschersleben am 17./18. September

Bericht von Erich Henning



© Fotos: E. Henning



Als ich am Samstag morgen gegen 6 Uhr mein vertrautes Heim verließ, um mich auf den Weg nach Oschersleben zu machen, ahnte ich noch nicht, welchem Wetterpoker ich mich aussetzen würde. Auf der A5 ab Höhe Kassel ging ein Schauer runter, der bis zur Rennstrecke Motopark Arena Oschersleben reichen würde – und es sollte nicht mehr besser werden diesen Samstag!

So setzten wir unser 45 minütiges Training im Regen mit Rain Tyres fort.

Aufgrund der Nachteile fehlender Leistung meiner Yamaha R6 nahm ich dieses Rennen mit einer K4 SUZUKI GSXR 750 auf, welche zuvor Teamkollege Kai pilotiert hatte. Er hatte sich eine Woche zuvor bereits eine neuere R6 besorgt, mit der er auf Anhieb gut zurecht kam. Bereits am Montag zuvor konnten wir bei einem Training in Anneau du Rhin die Paarung SUZUKI/Henning und YAMAHA/Kai testen und die Mopeds auf uns Fahrer einstellen.

So starteten wir zum Sonntagsrennen auf dem 38. Platz von insgesamt 54 Teams. Ich ging nach Lothar und Kai als dritter Fahrer raus und fuhr was ging! Beim zweiten Einsatz nach ca. 5 h musste ich früher als geplant an die Box zurück. Grund hierfür war ein Reifenschaden, bei dem sich sogar der Stahlgürtel zeigte! (siehe Bilder Michelin). Es war zwar trotz dieses Schadens noch eine 1:48 drin, jedoch zu rutschig und gefährlich! Meine Jungs fuhren die letzen Turns zu Ende.

Wir konnten P 31 im gesamten, P 7 in unserer Klasse 2 bis 750cc und P 4 im Jahresgesamtrang verbuchen!

Ich bin ein wenig stolz drauf! Euer Erich


Letzter Lauf zur DHM 2016 am Hockenheimring 16.-18.9. 2016

Bericht von Mike Nagel



© Fotos: Mike Nagel



Wie in jedem Jahr stellt die Großveranstaltung „Hockenheim Classics“ den finalen Schlusspunkt der Deutschen Meisterschaft. Die Ausgangssituation für meinen Vater und mich hätte schlechter sein können. Er lag auf Platz 3, zwar mit Rückstand auf den ersten, aber in unmittelbarer Schlagdistanz zum zweiten und ich auf dem zweiten Platz, zwei Punkte hinter dem Erstplatzierten.
Das freie Training und die Quali waren geprägt vom Überholen. Auf dem gerade einmal 3,7km langen IDM-Kurs sind 57 Fahrer bei teils enormen fahrerischen Unterschieden einfach zu viel. In vielen Klassen, besonders unseren modernen, kam es zu Stürzen aufgrund der zu hohen Teilnehmerzahl. Das kann es und wird es nächstes Jahr nicht mehr geben. Für den VfV war das Ganze natürlich ein super Geschäft mit 500 DHM-Teilnehmern und nochmal 150 Fahrern in den Rahmenklassen.
So war es schwer und eine Glückssache, im Training eine einigermaßen freie Runde zu erwischen. Besonders stark war in unserer Gruppe, in der mein Vater und ich wieder zusammen auf der Strecke fuhren, meine Klasse mit 40 Teilnehmern vertreten. Die Trainingsergebnisse lauteten dann Platz 9 für meinen Vater und Platz 12 für mich.
Im Pflichttraining kam es außerdem zu mehreren groben Regelverstößen, wie auch im ersten Rennen am Samstag. Mein tschechischer Hauptkonkurrent um die Meisterschaft in meiner Klasse missachtete rundenlang eine schwarze Flagge im Rennen und wurde disqualifiziert. Dass er und viele andere, die zum Teil ähnliches verbrachen, nicht ausgeschlossen wurden und am nächsten Tag wieder ins Geschehen eingreifen durften, war für viele Stammfahrer ein absolutes No-Go. Besonders bei dieser Teilnehmerzahl muss von den Verantwortlichen durchgegriffen werden, um Schlimmeres zu verhindern und solche Dinge nicht zu verharmlosen oder gar zur Gewohnheit werden zu lassen.
Im ersten Rennen konnte ich mich schon am Start auf Position 5 insgesamt in der Gruppe und noch vor meinen Vater setzen. Erst beim Überrunden setzte er sich wieder vor mich und war im Ziel knapp vor mir. In Wertung bedeutete das bei mir leider nur Position 16 von 40 Startern in meiner Klasse, weswegen der alte Abstand zum Führenden Tschechen bei zwei Punkten bestehen blieb. Bei meinem Vater lief es besser und der 4. Platz sprang für ihn in der Klasse heraus.
Am Sonntag spitzten sich dann die Verhältnisse zu, da es den ganzen Tag bis Nachmittags regnete und die Strecke extrem glatt und rutschig wurde. Eine Woche vor uns waren die Ferrari Days zu Gast in Hockenheim, die einiges an Gummi hinterließen, was bekanntermaßen nicht sehr gut mit Wasser harmoniert was die Gripverhältnisse betrifft. Also war allerhöchste Vorsicht geboten, da es um die Meisterschaft ging.
Der Zweitplatzierte in der Klasse meines Vaters stürzte in der ersten Runde und so war ein dritter Platz im Rennen ausreichend für den zweiten Platz in seiner Klasse. Mein Konkurrent und Spitzenreiter fuhr auf Platz vier, was ihm allerdings nicht reichte, da ich mit einem zweiten Platz bei furchtbaren Bedingungen mit einem knappen Vorsprung von 5 Punkten die Meisterschaft für mich entscheiden konnte. Zu meiner Überraschung reichte es damit auch zu einem dritten Platz in der international ausgeschriebenen Gesamtmeisterschaft, womit ich den Erfolg meines Vaters aus dem letzten Jahr wiederhole und dazu erfolgreichster Rookie der Meisterschaft bin.
Daher ein krönender Abschluss, besonders vor heimischer Kulisse und vielen Freunden und Bekannten, die uns besuchen kamen. Die nächste Saison und die Mission Titelverteidigung kann kommen!

Gruß Mike


Motorrad Action-Team Renntraining am Sachsenring 5./6. 09.

Bericht von Mike Nagel
















© Fotos: Mike Nagel

In einer August Ausgabe der Motorrad-Zeitung wurde ich auf ein Gewinnspiel aufmerksam, bei dem man ein zweitägiges Renntraining vom Action-Team gewinnen konnte als X-Lite Teilnehmer. Man sollte sich mit einem Grund bewerben, warum man selbst gerade gewinnen sollte.

Also bewarb ich mich und nannte als Grund, dass ich mit meiner Zweitakt RGV wohl ein Exot im Teilnehmerfeld darstellen würde und ich sowieso lieber links herum fahre.
Und tatsächlich, eine Woche vor der Veranstaltung wurde mir vom Veranstalter per Mail zugesagt. Im Gewinnspiel war außer dem Startplatz noch Essen und Trinken sowie ein nagelneuer X-Lite 802 RR Rennhelm in Wunschdesign enthalten.Allerdings gibt es am Sachsenring bekanntermaßen die strengsten Lärmbestimmungen in ganz Deutschland, weswegen ich nicht mit meiner Zweitaktrakete mit anderem Auspuff fahren durfte. Stattdessen bauten wir meine Straßen GSX-R 600 auf Rennstrecke um und verwendeten wieder den Serienauspuff.
Montags war es noch ziemlich verregnet und ich fuhr nur 3 Turns, teils hinter Instruktor, um die schwierig zu lernende Strecke besser kennenzulernen. Dienstagmorgen lief es dann bei Mischverhältnissen für mich und meine Straßenreifen Michelin Pilot Power 3 überaus gut. Neben Arne Tode als Instruktor und Steve Jenkner als Fahrwerksabstimmer von Öhlins war noch andere Prominenz am Wochenende anwesend: Max Neukirchner, der für uns X-Lite Teilnehmer „reserviert“ war. Am Dienstagmittag fuhr ich 2 Turns mit ihm und steigerte meine Rundenzeit um 5 Sekunden. Max machte auch viel Theorie mit uns, zur richtigen Sitzposition und Linienwahl auf der Grand-Prix Strecke.
Mit ihm, einem Helden meiner Kindheit, fahren und viel reden zu können, war eine große Ehre und noch mehr Freude für mich und ebenso meinen Vater.
Für das leibliche Wohl wurde auch bestens gesorgt. Neben 50l Freibier am Montagabend gab es 3 Mal am Tag für uns Gewinner ein kaltes und warmes italienisches Buffet mit frisch vor Ort gebackener Pizza aus dem Steinofen. Die komplette Durchführung und Professionalität des Renntrainings seitens des Motorradactionteams sucht in Deutschland und Europa seines gleichen. Angefangen mit kostenlosem Transponder und Zeitenbildschirm, über technische Abnahme und neuer Einteilung der Klassen nach Schnelligkeit mittags, alles top organisiert.
So war der Sachsenring für uns eine Riesengeschichte, die mir wohl auch als Fahrer enorm weitergeholfen hat. Dort kommen wir gerne wieder!

Grüße Mike


Rennsport-Revival am Zotzenbacher Berg am 3. und 4. September 2016
Bericht von Daniel Albrecht

Am 3. September nahm ich an einer Berg GLP in Zotzenbach teil. Da mein Auto so „jung“ ist, fuhr ich in einer Sonderklasse und das außerhalb der Wertung. Es war ein Erlebnis und machte unheimlich Spaß. Mit Gesamtplatz 35 von 67 Startern bin ich sehr zufrieden! Nächstes Jahr werde ich wieder daran teilnehmen und dann eventuell auch den Berg-Slalom fahren.
Gruß Daniel

siehe auch Link:
http://www.bergrennen-zotzenbach.de/


Venntrophy 27.08.2016 - 5. Lauf der RCN GLP Nürburgring Nordschleife
Bericht von Daniel Albrecht



© Fotos: siehe Wasserzeichen



Hitzeschlacht am Nürburgring! Es war schon früh morgens ziemlich warm. Das ließ uns vermuten, dass es ein anstrengender Lauf werden würde und so war es auch. Beim Start waren es schon 22 Grad und das morgens um halb 9. Ich fühlte mich nicht wirklich wohl bei der Hitze.

Jede Runde wurde es wärmer – zum Leid der meisten Teilnehmer.
Meine Leistung ließ zu wünschen übrig. Nach 6 Runden steuerten wir die Box an, kontrollierten das Auto und schütteten uns jeder eine Flasche Wasser in den Hals.
Die Außentemperatur lag dann schon bei 26 Grad. Wir tankten nach und gingen in den Endspurt.
Wir kassierten 25.6 Strafpunkte und landeten auf Platz 55. In der Gesamtwertung liegen wir ebenfalls auf Platz 55. Vielleicht schaffen wir noch die Top 50 in dieser Saison.
Grüße Daniel und Alfred





Lauf 3 und 4 der RCN/GLP – Nürburgring Nordschleife

Bericht von Daniel Albrecht



© Fotos: siehe Wasserzeichen





Am 09.07.16 fand der 3. Lauf: Rhein-Sieg der Motorsport-Interessen-Gemeinschaft Siebengebirge e.V. der RCN/GLP statt.

Für die Verhältnisse in der Eifel meinte es der Wettergott in diesem Jahr gut mit uns - strahlender Sonnenschein - und das um 8:15 Uhr morgens! Auto wurde nochmal vor dem Start durchgecheckt und um 8:15 Uhr ging es dann los.

Das Starterfeld war mit 143 Startern sehr gut besucht. Es lief bis zu unserem Boxenstopp sehr gut und wir lagen bei nur 7,9 Strafpunkten. Nach dem Stopp ging es in den Endspurt. Im zweiten Durchgang kassierten wir dann nochmal 6,4 Strafpunkte und landeten mit 14,3 Strafpunkten auf Platz 31.

Am 06.08.16 fuhren wir dann den 4. Lauf der RCN/GLP, den „Erftquellenpreis des SFG Schönau e.V.“.

Wieder einmal war das Wetter einfach nur Top - Sonnenschein und 18 °C! Dieses mal waren es nur 117 Starter, man merkte die Urlaubszeit. Im ersten Durchgang kassierten wir dank einer Doppelgelb Phase vor Start und Ziel schon 13.3 Strafpunkte. Nach dem Boxenstopp bekamen wir dann nochmal 8,3 Punkte dazu und landeten dann mit 21,6 Strafpunkten leider auf Platz 42.

Nach diesem Wochenende wird das Auto wieder gewartet und gewaschen, damit es bereit ist für den 5. Lauf am 27. August 16

Grüße Daniel und Alfred.




VFV-Oldtimer GP - Schleizer Dreieck 22.-24.07.2016

Lauf zur Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft 2016
Bericht von Dieter Nagel



Die Rookies in Metz


Im Fahrerlager in Schleiz


Die Einführungsrunde in Schleiz


Dieter auf der Pantah


Mike bei der Siegerehrung




Trotz technischer Probleme konnte Mike auf seiner Suzuki RGV wertvolle Punkte mit nach Hause nehmen. Nur 2 Punkte fehlen noch zur Führung in der Meisterschaft in seiner Klasse!

© Fotos: Dieter Nagel

Bei unserem letzten Rennen in Metz wurde ein Haarriss an der Lagerung des Umlenkhebels der Hinterradfederung an Mike's RGV 250 entdeckt, der sich zum Glück aber nicht verschlimmerte. Da bis zum nächsten Rennen in Schleiz mit 3 Wochen genügend Zeit zur Reparatur war, wurde der Alu-Rahmen von Winfried Reinhard (Reimo-Suzuki in Böhl-Iggelheim) professionell geschweißt! Dafür noch einmal herzlichen Dank !

Die Anfahrt nach Schleiz am Donnerstag 21.07. war von Staus und Starkregen begleitet, für die 370 km Strecke brauchten wir 5 Stunden und als wir schließlich um ca. 18:30 im Fahrerlager eintrafen, war es fast bis zum letzten Platz gefüllt, da auch die Autos des VFV dabei waren, die natürlich wesentlich mehr Platz beanspruchen als die Motorradfahrer. Gerade noch rechtzeitig konnten wir die Technische Abnahme durchführen lassen.

Nach unterschiedlichen Wettervorhersagen war das Glück auf der Seite der Motorradfahrer, die jeweils Freitag bis Sonntag vormittags bei schönstem Wetter fuhren, während die Autos besonders am Samstag Nachmittag bei extremem Regen fahren mussten. Im Freien Training am Freitag galt es zunächst die für uns unbekannte Strecke kennen zu lernen. Das Schleizer Dreieck ist die älteste noch in Betrieb befindliche Natur-Rennstrecke in Deutschland. Sie führt zu einem Teil über eine Bundesstraße, die für das Rennwochenende gesperrt wird und ist eine große Herausforderung für Fahrer und Maschinen, da auch viel Leistung gefragt ist.

Es geht Berg hoch und runter, enge Schikanen und Vollgasabschnitte im Wechsel, einfach super!

Nachdem wir für das Pflichttraining am Samstag eine kürzere Übersetzung an Mike's RGV montiert hatten, kam Mike mit einem breiten Grinsen zurück, sein Startplatz von 42 Startern in unserer Gruppe war Platz 5, ich lag auf der 8. Position (wir fuhren mit 3 Klassen zusammen in einer Gruppe).

Schock nach dem Pflichttraining: an der rechten Auspuffbirne der RGV hatte sich ein Riss gebildet, eine Folge des Sturzes im Rheintal-Training. Ein Reparaturversuch mit Kaltmetall war leider ohne Erfolg, und nach den beiden Wertungsläufen am Sonntag wurde aus dem Riss ein großes Loch, was auch Leistungsverlust zur Folge hatte.

Trotzdem konnte Mike mit hervorragenden Rundenzeiten Platz 4 im ersten, und Platz 1 im zweiten Rennen erzielen, was im Gesamtergebnis Platz 2 in der Gleichmäßigkeitswertung ergab!

Damit fehlen Mike nur noch 2 Punkte zur Meisterschaft in seiner Klasse, und das bereits im 1. Jahr! Bei mir ist es noch 1 Punkt zum 2. Platz der DHM, nachdem ich im 1. Lauf Platz 1 und im 2. Lauf Platz 4 in der Klasse M erreicht habe und damit in diesem Jahr zum ersten Mal Gesamt-Erster wurde.

Was uns besonders gefallen hat, war das hervorragende Catering im Fahrerlager und an der Rennstrecke, ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken, daran können sich Nürburgring und Hockenheim ein Beispiel nehmen!

Wir waren überrascht, dass trotz des schlechten Wetters am Samstag Nachmittag viele Zuschauer da waren, es gibt offensichtlich viele „Stammbesucher“, die traditionell zu jeder Veranstaltung nach Schleiz kommen.

Noch eine Anmerkung : nachdem Mike als Neueinsteiger bereits auf Flyer und Programm der "Badischen Historic Days Hockenheim" zu sehen war und auch mit großem Foto im Programm des Schleizer Dreiecks abgebildet ist, erscheint in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift "Motorrad Classic" am 05.08.2016 auf der Seite „VFV-Nachrichten“ ein Bericht über die "Rookies" in der DHM 2016.

Nun freuen wir uns auf unseren letzten DHM-Lauf bei den Hockenheim Classics vom 16.-18.09.2016 !

Einen lesenswerten Bericht von Schleiz, geschrieben von Manfred Amelang findet man in:
Classic-Motorrad.de


Gruß, Dieter Nagel


Rheintal Kartmeisterschaft - 3. Lauf in Liedolsheim 9. 7. 2016
Bericht von Mike Nagel




Am Samstag, den 9. Juli trafen sich 13 Fahrer und einige Zuschauerinnen und Zuschauer in Liedolsheim zum letzten und finalen Lauf zur 1. Rheintal – Kartmeisterschaft 2016. Unter Ihnen war auch Ralf Rothardt, der fleißig Fotos machte.
Auf der berühmten Bahn in Liedolsheim, auf der schon seit Jahrzehnten WM-Läufe ausgetragen werden, erhielten wir zunächst eine intensive Einführung zur Strecke und Historie. Strecke und auch Karts sagten den Fahrern sehr zu. Über technische Mängel an den Leihkarts konnte diesmal auch nicht gemeckert werden, mit Ausnahme von Hans Ellmaurer, der ein deutlich langsameres Kart als alle anderen bekommen hatte.
In so einer Situation gilt, am besten gleich im Training in die Box fahren und sich nach Möglichkeit ein anderes Kart suchen, vielleicht als Tipp für das nächste Jahr, wenn wir wieder eine ähnliche Meisterschaft planen.
Das Rennen an sich war dann mal wieder sehr spannend und ereignisreich, mit vielen Überholmanövern, abgesehen von der Spitze. Die Ergebnisse dieses Rennens und auch der Gesamtmeisterschaftsstand sind wie immer bereits online.
Nach dem Rennen blieben noch einige Fahrer und Angehörige zum anschließenden Essen und zur Siegerehrung, durchgeführt von unserem ersten Vorsitzenden Wolfgang Widmann. Wir freuen uns darauf, solch eine Meisterschaft auch nächstes Jahr wieder durchführen zu können und nach der sehr guten Rückmeldung in diesem Jahr rechnen wir auch dann wieder mit einer guten Annahme!

Bis dahin, Mike Nagel

Ergebnisse Liedolsheim

Punktestand gesamt

Bildbericht siehe Impressionen




Deutscher Langstrecken Cup - 5. Lauf am 02.07.2016

Bericht von Erich Henning










Aus dem erhofften „Trockenrennen“ auf der
Lieblingsstrecke, dem Sachsenring, wurde ein „Regentanz“. Und zur eigenen Überraschung merkte Erich, dass er das auch kann!

© Fotos: E. Henning, bzw. s. Wasserzeichen



Der 5. Lauf wurde an meinem „Lieblingsspielplatz“, dem Sachsenring ausgetragen. Bei den Trainings am Vormittag (25 Min.) und am Nachmittag hatten wir trockenes, aber sehr windiges Wetter, für das Rennen ab 16 Uhr war allerdings Dauerregen angesagt

Bei den Trainings konnten wir (Team 11) von 56 Teams den Startplatz 48 einfahren. Jedoch versprach ich mir auf Grund meiner Streckenkenntnis noch weit bessere Rundenzeiten. Auf Grund eines Stromausfalls hatten wir ber keine Reifenwärmer zur Verfügung. So blieben Kai und mir am Nachmittagstraining je 10 Min, wobei die ersten beiden Runden mit kalten Reifen gefahren werden mussten. Danach eine fliegende Runde und dann schon wieder in die Box - 14. Platz - toll!

Die Vorhersage sollte Recht behalten und so nahm alles seinen Lauf! Zuerstmal das für mich Negative: ich wollte den Start fahren, um dadurch zweimal zum Fahren zu kommen. Ich glaubte an „da oben“ und hoffte immer auf trockenes Wetter, es hatte ja schon viermal in Folge geklappt. Meine kleine Diva stand deswegen auf Slicks und ich hatte noch immer keine Regenreifen auf Felgen aufgezogen, weswegen das aber nicht klappte. Außerdem hatte ich meine überarbeitete Zündbox ECU nicht rechtzeitig zurückerhalten, so dass auch hier immer noch die Leistung fehlte.

Mit viel Freundlichkeit konnte ich meine Teamkollegen überzeugen, dass es besser war, mich zum Schluss, als dritten Fahrer rauszulassen, in der Hoffnung auf Abtrocknen und Besserung der Shitwetters. Lothar erbarmte sich, den Start zu fahren, dann sollte Kai als Zweiter raus. Als Lothar bereits seine Runden drehte, merkten wir, dass bei Kai´s Maschine der hintere Regenreifen falsch herum montiert war. Jetzt wurde es richtig hektisch - schnell bauten wir meine Felgen aus und ab damit zum Reifendienst. Da es immer noch mit der Stromversorgung klemmte musste ich denen mit unsererem Teamkompressor aushelfen.

Als die Rain Tyres montiert waren, erinnerte ich mich, warum ich Onkel MiMi genannt werde! Auch die Mannen der Nachbarboxen meinten: Das passt nicht zusammen, Onkel MiMi und Regenreifen!!!

Es schüttete unerbittlich und da ich noch nie im Regen gefahren bin, wurde ich immer nervöser.

Ich bekam meinen Einsatz als 2. Mann angezeigt und wartete zitternd auf meinen Lauf. Keine Zeit mehr zum Nachdenken - Transponder drauf und los gings!

Gleich zu Beginn im Omega wurde ich sowohl außen, wie auch innen überholt. Als es dann runter zur Kartbahn ging und wiederum 2-3 an mir vorbei gingen, sah ich, dass der Letzte dieselben Reifen drauf hatte, wie ich. Ich wurde etwas mutiger und holte die drei bis zur Sachsenkurve wieder ein, auch den Zweiten der mich im Omega überholt hatte, wegen Leistungsmangel hatte ich aber das Nachsehen auf der Zielgeraden!

Jetzt noch schnell zum Positiven:

In der folgenden Stunde, wurde ich immer besser und konnte unser Team 22 Plätze nach vorne bringen. In dieser Stunde gab es 31 Stürze, doch ich blieb oben und wurde sogar mit der besten im Regen gefahrenen Zeit vom Team belohnt.

Vielleicht bin ich ja bald Onkel JaJa statt MiMi im Regen. Im Regen war die fehlende Leistung der Diva kein großer Nachteil, also: „gut gemacht“. In der Meisterschaft sind wir einen Platz nach vorne gerückt. Danke Kai & Lothar für Euer Vertrauen! Am Abend noch das Arrivederci der armen, kleinen Italiener - ein gelungener Tag ging zu Ende. Danke Sachsenring, du bist so herrlich, selbst wenn du weinst - ich liebe Dich!

Euer Erich

Onkel MiMi


Lauf 3 zur DHM in Hockenheim 24.6. und
Lauf 4 in Chambley (Frankreich) 02.07. - 03.07.

Bericht von Mike Nagel



Fahrerlager Metz


Dieter in Metz


Mike beim Renntraining in Hockenheim
© Fotos: siehe Wasserzeichen bzw. Mike Nagel


Mike in Hockenheim


Am 24. Juni lud der Badische Motorsportverein zum 1. Badischen Historic Day auf dem kleinen Kurs des Hockenheimrings ein. Da die Ein-Tages-Veranstaltung als Ersatztermin kurzfristig einspringen musste, wurde Training und Rennen an einem Freitag durchgeführt. Die Teilnehmerfelder waren nicht ganz so gut gefüllt, wie sonst, was mit Sicherheit auch an dem Werktag lag. Auch Zuschauer waren bei 36°C eher Mangelware.

Dennoch konnten mein Vater und ich, wieder in derselben Gruppe zusammen auf der Strecke, zwei tolle Rennen bestreiten. Nach einer Aufholjagd im ersten Rennen konnte ich ihn in der zweitletzten Runde vor der Schikane noch abfangen. Im zweiten Rennen dauerte es gerade mal bis zur Sachskurve in der ersten Runde. Allerdings wurde ich später beim Überrunden etwas aufgehalten, weswegen er noch zweimal vorbei stechen konnte, wobei er auch das ein oder andere Mal bei abbauender Konzentration etwas von der Linie war, was bei weit über 30° zu verzeihen ist. Beide Male konnte ich ihn vor der Nordkurve wieder ausbremsen und so fuhren wir in beiden Rennen „on the road“ einen überlegenen Nagel-Nagel Doppelsieg auf heimischer Strecke ein.
In der Gleichmäßigkeitswertung bedeutete das für mich den zweiten und für meinen Vater den dritten Platz.

Direkt am nächsten Tag fand dann unser alljährliches Rheintal – Motorradtraining statt, bei dem ich den IDM-Kurs für unsere letzte Veranstaltung in diesem Jahr noch etwas kennenlernen wollte. Im ersten Turn morgens früh war es noch sehr nass und es lief sehr gut für mich und meine 250er, vielleicht etwas zu gut, denn in der Nordkurve konnte ich einen Vorderradrutscher nicht mehr verhindern. Mit der freundlichen Hilfe von Hans Ellmaurer, der uns einen Handbremshebel auslieh, konnte ich mittags dann noch mit ihm zwei wertvolle trocken Turns fahren.

Eine Woche später stand dann direkt der 4. Lauf zur Meisterschaft in der Nähe von Metz auf dem Circuit Chambley an. Bis dahin war die Maschine vom Crew Chief natürlich wieder auf Vordermann gebracht.
Die Strecke war für mich komplettes Neuland, weswegen ich auch schon das erste freie Training im Nassen am Samstagmorgen nutzte. Im zweiten Training griff dann auch mein Vater ein, ehe nachmittags das Pflichttraining stattfand. In jenem qualifizierte sich mein Vater als erster in seiner Klasse und ich als dritter, wobei meine Zeit noch etwas schlechter als seine war, weshalb im Rennen wieder eine Aufholjagd angesagt war.
Obwohl uns die doch sehr enge und langsame Strecke nicht allzu sehr zusagt, waren wir im Rennen doch recht flott und in unseren Klassen vorne. Beide Male konnte ich meinen Teamchef wieder auf der Strecke überholen. In der Wertung wurde ich diesmal knapp Vierter und zum ersten Mal nicht auf dem Podest. Mein Vater wurde Fünfter und konnte immerhin noch wichtige Punkte für die Meisterschaft einfahren, dort ist er im Moment Dritter und ich Zweiter in unseren jeweiligen Klassen.
Vom 22. bis zum 24. Juli fahren wir unseren 5. Meisterschaftslauf der DHM erstmals auf der schnellen Strecke in Schleiz, was ein großer Spaß werden könnte.

Mike Nagel



Klingentrophy, 11.06.2016 - 2. Lauf der RCN Gleichmäßigkeitsprüfung

(Nürburgring Nordschleife)


© Fotos: s. Wasserzeichen



Am 11.6.16 fand der zweite Lauf in der GLP Saison 2016 statt. Für meinen Dad und mich, war das allerdings in diesem Jahr der erste Start. Den ersten Lauf im April mussten wir absagen, da mein Dad im Krankenhaus war. Er wurde schnell gesund und war daher am 11.6. wieder voll mit dabei.
Das Wetter war an diesem Tag einfach Top. Das Auto lag super, ich fühlte mich Spitze und die Bedingungen passten.
8:30 Uhr war der Start bei strahlendem Sonnenschein und 18 Grad Außentemperatur. Wir waren mit unseren Zeiten recht zufrieden. In der Gesamtwertung sammelten wir aber leider über 30 Strafpunkte, was uns auf Platz 61 zurück warf.
Dabei hatten wir noch Glück im Unglück! In der letzten Runde zum bestätigen, habe ich im Abschnitt Hohenrain kurz vor Start und Ziel einen Schlag an der Vorderachse gespürt, danach klackerte es nur noch. Wir schafften es über das Ziel und ich fuhr langsam in die Auslaufrunde. Die muss man allerdings in max. 16 min absolvieren. Ich dachte ich hätte einen Platten oder ähnliches. Nach genau 15:57min sind wir in der Box angekommen. Nach 16 min wären wir aus der Wertung geflogen.
In der Box stellte sich raus, dass ich eine Schraube M8 inklusive Unterlegscheibe im Reifen hatte.
Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Lauf, der am 9.7.16 stattfindet!

Gruß Daniel und Alfred



Rheintal-Kartmeisterschaft 2016 – 2. Lauf in Walldorf am 11. Juni

Bericht von Mike Nagel



Das Podium: 1. Tobias, 2. Mike, 3. Chris
(c) Foto: Rheintal-MSC


Am Samstag, den 11. Juni um 19 Uhr, trafen sich 16 wild entschlossene Fahrer, um erneut in erbitterten Zweikämpfen den 2. Lauf zur Rheintal-Kartmeisterschaft 2016 auszutragen.
Immerhin, bis zur zweiten Kurve ging alles gut, bis sich sieben Fahrer in einer großen Staubwolke wiederfanden, mitten in Reifenstapeln.
Dementsprechend fand auch die darauffolgende Ansprache des Streckenbetreibers in einem eher raueren Ton statt, in der er deutliche Worte für uns fand. Nachdem sich die Gemüter wieder etwas beruhigt hatten, konnte dann doch noch ein Rennen gefahren werden, das fast allen Beteiligten dann auch Spaß machte, besonders aufgrund der vielen Rennaction und den flotten Karts, gepaart mit einem schnellen Streckenlayout.
Anschließend blieben noch viele Zuschauer und Fahrer zur Siegerehrung und anschließendem Essen. Die Meisterschaft ist jetzt in vieler Hinsicht noch spannender geworden und wir freuen uns gemeinsam auf den Finallauf am 9. Juli um 19 Uhr auf der längsten Strecke der Meisterschaft in Liedolsheim. Dort dann hoffentlich ohne größere Unfälle ;)

Bis dahin, Mike Nagel

Ergebnis Walldorf

Punktestand

Bildbericht siehe Impressionen

Beweisfotos (fürs Sportgericht)



4. Lauf zum Deutschen Langstrecken Cup – Assen / NL am 4. / 5. Juni 2016
Bericht von Erich Henning



Familienfoto“


In der Box


Vor dem Start


Austausch mit dem Team


Warten auf Kai
© Fotos: DLC bzw. Erich Henning


Relaxen mit Fahrer-Nachwuchs


Am vergangenen Wochenende stand der 4. Lauf in Assen NL an, auf welchen ich mich mit gemischten Gefühlen gefreut hatte.

Zum einen reizte mich der Kurs seit langem sehr, zum anderen, kannte ich den TT Circuit Assen überhaupt nicht und jeder sagte mir, dass dies ein Kurs für Männer mit großen Eiern wäre, was ich nur bestätigen kann. Für mich ist dies nur noch der "Eierkurs"!

Die meisten vom Team fanden sich bereits am Freitag bei absolut traumhaftem Wetter ein und feierten schon mal so, einfach vor!

Ich stoß erst am Samstag gegen Mittag am Eierzirkus ein und schaute den fahrenden Klassen wie MZ Cup und Moto 600 von Bike Promotion zu. Am späten Nachmittag hatten wir dann 45 Min Zeit geteilt durch 3 Fahrer, um die Strecke mit ihren Besonderheiten anzusehen. Der Respekt war in jedem Fall gegeben!

Wir konnten mit unserem Team eine 1:52 raus fahren und standen so auf Platz 49 von 54 Teams. Kai sei Dank!

Kai wollte auch den Start fahren und er konnte sich im Feld weiter kontinuierlich nach vorne arbeiten. Lothar ging als Zweiter raus und übergab dann an mich auf Platz 29 im Gesamtfeld und P3 in unserer Klasse.

Jetzt musste ich mit meiner Diva mit mangelnder Leistung weiterfahren Leider verlor ich P3 und kämpfte was geht. Mittlerweile konnten wir den Defekt an meiner Kleinen ausmachen. Es war (ist) die CDI Einheit. Die Zündbox ist zusammengeschmolzen. Wir konnten zwar etwas davon retten und das Motorrad ging etwas besser, nur eine Abhilfe ist immer noch nicht gefunden!

CDI Box vorhanden - jedoch muss diese geflashed werden, da kein Zündschlüssel und -schloss mehr vorhanden war. Hierzu suche ich noch wertvolle Tipps!

Kurz vor der Wechselperiode konnte ich P3 zurück erobern und übergab den Platz auch an meinen Nachfolger!

Leider kamen wir nicht ganz ohne weitere Positionswechsel durch, so dass wir am Schluss auf den 5. Platz „gespült“ wurden. Wichtig: Ross & Reiter O.K.!

In meiner Hoffnung für den Lauf 5 am Sachsenring gewappnet zu sein (dann mit neuer Zündbox!), werde ich dann wie immer alles geben, um wertvolle Punkte fürs Team und natürlich auch für mich mitzunehmen.
Ich freue mich schon auf's nächste Rennen am Samstag, den 02.07. ….bitte liebe Zündbox, tue dein Übriges dazu....!


Euer Erich


3. Lauf zum Deutschen Langstrecken Cup - 1000 km in Most / CZ, Pfingsten 15./16. Mai 2016
und 'Ausflug' zu einigen weiteren Veranstaltungen
Bericht von Erich Henning














© Fotos: s. Wasserzeichen, bzw. E.Henning




Am
Pfingstsonntag & Pfingstmontag (15/16 Mai) stand der 3. Lauf der DLC - 1000 km in Most CZ an.

Wir sind bereits am Sa angereist um das Wetter vor Ort in Augenschein zu nehmen. Die Prognosen standen auf andauernde Regenschauer und 12° Celsius. So stimmten wir uns vor Ort ein.
Wieder mal war unser Rennen im Verbund SUZUKI GSXR Challenge und Gladius Cup, sowie die Moto 600 / 1000 von Bike Promotion eingebunden. Für das DLC Ereignis am Sonntag standen lediglich 45 Minuten Trainingszeit auf dem Programm, in die sich noch 3 Fahrer teilen mussten! Kurzum - das Training fiel infolge Regen aus und wurde verkürzt vor dem Rennen am Pfingstmontag eingeschoben! Am Renntag fing es erneut zu regnen an, allerdings zeigte sich bald wieder die Sonne und es kam frischer Wind auf, was die Strecke doch wieder abtrocknen ließ. Das Training begann schließlich um 9 Uhr, das Rennen startete um 10 Uhr.
Wir standen auf dem 33. von 34 Plätzen am Start. Die Richtung war klar – weiter nach vorne!

Beim ersten Wechsel übergab Teamkollege Nico an mich auf Platz 27, ich konnte meinerseits dann auf P 28 an Teamkollege Lothar übergeben!

Wir konnten bis zum Schluss des Rennens Platz 27. nach Hause bringen, in unserer Klasse war dies ein 6. Platz von.... na ja 6. Ankommen und Punktesammeln ist die Devise!
Das war bisher für mich das härteste Rennen meiner Karriere, da sich in Most CZ keine Zeit zum Ausruhen ergibt - also immer Vollgaaas!
Mit meinen Rundenzeiten kam ich nicht zurecht. War einfach zu langsam, jedoch stellte sich der Grund des Problems am nächsten Tag heraus, als ich mit meiner Diva beim YAMAHA Händler in Chemnitz vorgesprochen habe. Hier wurde der Fehlerspeicher ausgelesen und mehrere Ursachen für das Leistungsdefizit festgestellt, welches ich auch bis Assen nicht in den Griff bekommen werde! Die Auslesung ergab, dass entweder ein defektes CDI Gerät, oder ein Kabelbruch am Kabelbaum vorliegen muss. Diese Defekte sorgen für 1/3 Leistungsverlust!

Jetzt waren noch zwei Tage Entspannung angesagt, dann gings am 19/20.05 auf den Sachsenring mit KTM Race Orange.Auch hier zeigte sich das Leistungsloch beim Beschleunigen auf der Geraden, konnte mich jedoch bei einem Spaßrennen mit den 35 Besten messen. Ins erste Rennen ging ich von P 21, kam aus der ersten Runde als 13. zurück, verlor aber anschließend noch ein paar Plätze. Am Ende musste ich mich dann mit Rang 16 zufriedengeben. Wenn man die 30 % Leistungsverlust in Rechnung stellt, eigentlich gar nicht so schlecht. Im Rennen 2 am Folgetag startete ich auf Startplatz 15, kam als 11. zurück und ging am Schluss als 13.durch's Ziel!
Nun, wenigstens ist alles heile geblieben und meine 80,4 PS starke :-) Diva muss das nächste Rennen in Assen am 04/05. Juni mit reduzierter Leistung bestreiten.....
Zu guter Letzt packte ich am Freitag auf dem Sachsen Ring meine Sachen und fuhr direkt zu den:
300 Kurven von Gustav Havel nach Horice.

Hier war ich VIP Gast beim Polesetter und Gewinner mit Rundenrekord Didier Grams. Sein Teamkollege Petr Biciste wurde Zweiter. Zu erwähnen ist hierbei, dass Horice persönliches Highlight meiner Karriere 'ever' war. Da gibt es nichts, was es nicht gibt und bezahlbar ist es auch. Die Menschen, der Trubel, die Strecke, die Fahrer, das Drumherum, einfach vom Geilsten, was ich je erleben durfte. Glaube - habe mich infiziert, einfach "der Hammer"! Unser Clubkollege Niklas "the Hero" Pfeiffer ging von Startplatz 13 ins Rennen, gewann nach sehr gutem Start mehrere Plätze hinzu (nach 3 Runden hatte er bereits 4 Plätze gutgemacht) und ist dann leider mit Motorproblemen ausgefallen. Ich war schon etwas beunruhigt, als er plötzlich nicht mehr kam, jedoch gab es keinen Rennabbruch, so ging es mir doch gleich wieder besser!
Tolle Leistung Niklas!
Let´s race!

Euer Erich


2. Lauf zur DHM in Colmar Berg / Luxemburg am 14./15. 05.

Bericht von Mike Nagel


© Fotos: classic-motorrad.de





Am Freitag, den 13., brachen wir gemeinsam mit unseren beiden Rennmaschinen in das circa 280km entfernte Colmar-Berg in Luxemburg auf. Dort hat Goodyear eine sehr interessante Rennstrecke, die zur Reifenerprobung dient. In der Vergangenheit war sie Austragungsort vieler Rennserien, darunter der Deutschen Motorradmeisterschaft (DM). In den letzten Jahren nahm der Rennbetrieb wieder zu, seit letzter Saison auch begünstigt durch einen rundum neuen Fahrbahnbelag.

Die Einfahrt ins Fahrerlager und der Aufbau der Gerätschaften gestalteten sich dieses Mal zunehmend entspannt, wobei auch das zwar nicht warme, aber erträgliche Wetter um die 9° bei frischem Wind eine Rolle spielte. Letzterer blieb uns das Wochenende hindurch treu. Bei der abendlichen technischen Abnahme wurde an meiner Suzuki beanstandet, dass der Getriebeöleinfüllstutzen nicht gesichert sei. Er hat ein Kunststoff-in-Metall-Gewinde, wodurch er sich verklemmt und nur mit einer Flachzange und viel Handkraft zu lösen ist. Niemals würde (oder könnte) sich erwähnter Einfüllstutzen beim Fahren öffnen und Getriebeöl auslaufen. Ähnlich amüsant empfand ich die Reklamation meines Zündschlosses, da mindestens die Hälfte aller teilnehmenden Motorräder das gleiche hatten. Die Startberechtigung erhielt ich dennoch, so dass ich gemeinsam mit meinem Vater am Samstagvormittag zum ersten von zwei freien Trainings am Vorstart stand. Wenige Momente vor dem Losfahren kam der Kommissar der technischen Abnahme von Freitag vorbei und wies wieder auf meinen „ungesicherten“ Einfüllstutzen hin, fahren ließ er mich aber dennoch. Allerdings nur zwei Runden, ehe ich mit der schwarzen Flagge aus dem Training genommen wurde. Zur anschließenden Begründung für dieses Vorgehen, schickte der Kommissar seine Lebensabschnittsgefährtin (Sportkommissarin) vor. Als mein Vater wenige Minuten später - sichtlich aufgebracht - an Ort und Stelle eintraf, um den Kommissar und die verantwortlichen Offiziellen zur Rede zu stellen, äußerten sie sich sehr kleinlaut. Da ich auch bereits kurz vor dem Überkochen war, war es besser den Helm auf zu behalten.....
Erwähnenswert bei der ganzen Geschichte: Mein Vater fährt nun mehr im vierten Jahr ohne gesicherten Einfüllstutzen, noch nie wurde dies bei einer technischen Abnahme reklamiert oder beanstandet. Für uns selbst und auch die Fahrerkollegen sah das schon sehr nach Willkür und Unverhältnismäßigkeit aus, zumal es den jüngsten Fahrer im Feld traf, der zum ersten Mal überhaupt dabei war. Man hätte uns ja auch nach dem Training nochmal darauf aufmerksam machen und Gelegenheit geben können, die Sache zu beheben, was wir schließlich auch an beiden Maschinen taten. Der betreffende Kommissar (ich will hier keine Namen nennen...), wies später jede Schuld von sich und schob die Verantwortung auf den Rennleiter. Nachmittags wurde ich dann zum Kaffee eingeladen, man entschuldigte sich bei mir und die Wogen wurden etwas geglättet. So konnte ich mich endlich auf das Eigentliche, das Sportliche konzentrieren und mich im zweiten freien Training auf die für mich komplett neue Strecke einschießen, die mir aufgrund ihres schönen Flusses äußerst gut gefällt. Im für die Startaufstellung entscheidenden Pflichttraining machte mein Vater einmal mehr eine sehr gute Figur und sicherte sich Platz 2 in
seiner Klasse. Auch für mich lief es überraschend gut in der mit 17 Startern stark besetzten 2-Takt Klasse. Eine Rundenzeit, lediglich 0,3 Sekunden langsamer als die meines Vaters, bedeutete den dritten Startplatz für meine 250er und mich in der Klasse, hinter zwei deutlich schnelleren Renn-Yamahas (TZ 350 und RZV 500) und noch vor sechs anderen RGV. Durch die Gruppeneinteilung der Klassen fuhren mein Vater und ich immer zusammen auf der Strecke, was sich natürlich interessant gestalten sollte.
Im ersten Wertungslauf war zu Beginn wegen leichtem Regen in einigen Streckenabschnitten Vorsicht geboten. Dennoch konnte ich meinen Vater direkt am Start vor der ersten Kurve ausbremsen, worauf er aber gleich wieder konterte und die erste Runde vor mir blieb. Am Ende der einen Kilometer langen Start- und Zielgeraden kam ich jedoch wieder innen vorbei und war danach zu einem Großteil des Rennes vorne, mit einigen Überhol- und Kontermanövern zwischendrin, die zwar teilweise hart, aber stets fair waren. In der letzten Runde war dann mein Vater schon zweimal an mir vorbei, ehe ich mich am Ende der Strecke in einer lang gezogenen Linkskurve außen ansaugen konnte. Beim Hineinbremsen in die darauf folgende Rechtskurve war die absolut letzte Überholmöglichkeit und es gelang mir innen vorbeizugehen. So war ich im Ziel wenige Zehntel vor ihm - und hatte noch nie so einen Spaß auf dem Motorrad!
Es war für uns beide ein tolles Erlebnis und beide Fahrergenerationen hatten schon während des Rennens (und hinterher sowieso) ein breites Grinsen unterm Helm. Auch einige Zuschauer, Freunde und Kollegen beobachteten den Zweikampf Vater gegen Sohn gespannt an der Strecke und sprachen uns später darauf an. Aufgrund eines schweren Unfalles bei einem Gespannrennen konnte der zweite Lauf am Nachmittag dann leider nicht mehr gestartet werden. Bei der abendlichen Siegerehrung wurde allerdings bekannt gegeben, dass beide Fahrer auf dem Weg der Besserung sind.
Das i-Tüpfelchen des Wochenendes für uns persönlich war dann der 3. Platz meines Vaters in seiner Klasse und mein 2. Platz im ersten Rennen überhaupt. Die besonders über meine Leistung überraschten Gesichter der Kommissare waren für uns wie ein „innerer Reichsparteitag“ (spassiger Kommentar meines Vaters....)
Nächster Lauf am Freitag, den 24. Juni 2016, beim 1. Badischen Historic Day.
See you in Hockenheim!

Mike Nagel



Vater und Sohn liefern sich ein packendes Duell....
Dieter und Mike Nagel bei der DHM in Colmar Berg

Ein Zuschauer-Highlight war offensichtlich der Zweikampf, den “unsere beiden Nagels” bei der DHM in Colmar-Berg ausgefochten haben, da sie zwar in verschiedenen Klassen, aber in einem gemeinsamen Rennen am Start waren. Rookie” Mike wurde auf Anhieb Zweiter in Klasse A. Dieter belegte Platz 3 in Klasse M.
Siehe auch den Bericht von Manfred Amelang in:
classic-motorrad



Klassik Trophy im Rahmen der IDM Nürburgring vom 06.- 08. Mai
Bericht von Erich Henning




Erich (Nr. 5) auf Honda CBR 600 - © E. Henning


Am Wochenende 06. - 08. Mai hatte im Rahmen der IDM Superbike auch die Veranstaltung der Klassik Trophy ihren ersten Höhepunkt zu Beginn der Saison.

Das Training der Trophy begann am Fr. um 8:30 Uhr. Die meisten Teams fanden sich bereits stressfrei am Feiertag (Vatertag) ein und hatten Ihren Spaß mit Gleichgesinnten.

Ich hatte mich aufgrund der Versorgung meiner Tiere entschlossen, erst am Freitag früh anzureisen, was durch Verschlafen mächtig nach hinten los ging!

So konnte ich das erste freie Training nicht nutzen, was jedoch von Vorteil gewesen wäre, da ich von meinem Teamkollegen aus dem DLC seine kleine HONDA CBR 600 als Leihgabe zum Mitmischen im Klassik Motorsport erhalten hatte, weil meine SUZUKI GSXR 750 SRAD technisch derzeit nicht auf der Höhe ist.

Genau zu Beginn des Training bin ich im Fahrerlager eingetroffen, musste jedoch ausladen, Reifenwärmer aufziehen und auf gut Glück die CBR fein einstellen – der Teamkollege ist gut 80 Pfund leichter..

Der erste Einsatz zum 2. freien Training wurde zum Einrollen und „ans Motorrad gewöhnen“ genutzt. Im Hinterkopf immer: „Nur nix kaputt machen - 'ne Blamage ist leichter zu verkraften!“

Zum ersten Zeittraining musste der Lenker noch anders eingestellt werden, gesagt, getan und los gings.
Vorsichtig, wie ich von Natur aus bin, drehte ich nach und nach schnellere Runden und konnte mich am Samstag Mittag im 2. Zeittraining auf Platz 27 von insgesamt 46 Startern platzieren. (Alle 4 Takt Klassen waren mit am Start).

Nicht ganz zufrieden ging die Paarung HH ( = Henning & Honda ) an den Start, wohl wissend, dass ich mir am Start den einen oder anderen Vorteil holen werde (war schon immer so).

Los ging's zum ersten Lauf: Startphase - und wie gehofft auf Platz 15 in die erste Ecke bei der Mercedes Arena! Nach und nach kamen aber einige der beim Start besser platzierten Fahrer wieder auf und ich konnte das Rennen als 23. gesamt und der Klasse SSP auf P4 beenden!

Ich begann auch das 2. Rennen mit einem guten Start, in die erste Ecke fuhr ich auf P 17 ein.

Inzwischen versuchte ich richtig mitzufahren, was mir auch recht gut gelang. Bedingt durch 2 Stürze und einen technischen Ausfall konnte ich Gesamtrang 16 und in der Klasse SSP den 2. Platz einfahren.

Für die Situation hatte ich auf einem eigentlich fremden Moped das persönlich mögliche Maximum erreicht und bin damit sehr zufrieden!

Vor allem ist der „Leihgabe“ nichts passiert - ein rundum gelungenes Wochenende!


Euer Erich



Rheintal Kartmeisterschaft – Lauf 1 in Nussloch am 30.04.

Bericht von Mike Nagel

Am Abend des 30. April fand der erste Lauf zur Rheintal – Kartmeisterschaft 2016 in Nussloch statt. Sehr erfreulich war die große Teilnehmeranzahl von 13 Clubmitgliedern und Bekannten, ebenso wie die vielen Zuschauer.

Nachdem alle Fahrer den schwierigen Weg zu der Anlage des MSC Nussloch fanden, konnte es auch losgehen, ehe noch ein neuer Modus für die Trainings und das Rennen gefunden werden musste, auf Grund von zu wenig intakten Karts.

Deshalb beschloss ich kurzfristig, jeweils in zwei Gruppen fahren zu lassen, damit jeder ausgiebig zum Fahren kommt und niemand, der noch nachgenannt hatte, nach Hause fahren musste.

So wurden zwei freie Trainings und zwei Qualifyings mit jeweils 7 und 6 Teilnehmern bestritten, wobei die schnellsten 7 aus den beiden Qualifyings in Rennen 2 die Plätze 1 bis 7 ausfuhren und die restlichen 6 in Rennen 1 die Plätze 8 bis 13.

Das funktionierte soweit gut, zumal man in zwei mal 15 Minuten die Strecke ausreichend kennen lernen konnte. Die Rennen an sich wurden dann von geplanten 30 auf 15 Minuten verkürzt, da sich das Wetter mit zunehmender Zeit sichtlich verschlechterte. Außerdem hatte so manches Clubmitglied schon nach den Trainings mit konditionellen Mängeln zu kämpfen. Nach den Rennen blieb ein Großteil der vor Ort gewesenen noch zum gemeinsamen Abendessen.

Es war für alle Beteiligten ein Riesenspaß und wir freuen uns gemeinsam auf den 2. Lauf am 11. Juni um 19 Uhr in Walldorf. Gefahren werden 10 Minuten Freies Training, 10 Minuten Qualifying und 20 Minuten Rennen, mit allen Teilnehmern gleichzeitig auf der Strecke. Dort dann mit 22 intakten Karts bei jetzt schon 15 genannten Fahrern, ebenfalls mit anschließendem Essen.
Bis dahin, Mike Nagel


Platzierung

Name

Meisterschafts
punkte

1.

Hans Ellmaurer

25

2.

Tobias Herrmann

20

3.

Mike Nagel

16

4.

Simon Billmaier

13

5.

Bastian Reichenecker

11

6.

Marcus Kaufmann

10

7.

Nico Koppert

9

8.

Mario Heiler

8

9.

Dennis Freier

7

10.

Erich Henning

6

11.

Christian Schleicher

5

12.

Rouven Zimmermann

4

DNF

Uwe Schenk

0

Bildbericht siehe Impressionen


1. Lauf zur Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft (DHM) am Nürburgring 24. 4. 2016

Verfasst von Mike Nagel



© Fotos: D. u. M. Nagel




Wieder einmal rief der Ring! Und wir kamen! Zum traditionell ersten Meisterschaftslauf der DHM für historische Rennmotorräder der Baujahre bis 1993, mein Vater Dieter Nagel auf Ducati Pantah 600 als Titelverteidiger in Klasse M (1978-83, bis 650ccm) und ich auf Suzuki RGV 250 in der Klasse A (1984-93, 2-Takt bis 500ccm).
Veranstaltet wird der sogenannte “Kölner-Kurs” alljährlich vom MSC Porz. Trotz der nicht allzu tollen Wettervorhersage konnte sich der Veranstalter auf über 300 zahlende Teilnehmer freuen.Samstagmittag brachen wir auf, um die nachmittags stattfindende Technische- und Papierabnahme über uns ergehen zu lassen, ehe wir vor den frostigen Temperaturen in unser Hotel flüchteten. “Hauptsache es ist morgen trocken!”, lautete die Devise, zumal wir uns besonders kleidungstechnisch an die lebensfeindlichen Bedingungen in der Eifel anpassten. Ein Blick aus dem Fenster beim Frühstück um 6:30 Uhr am nächsten Morgen verhieß jedoch nichts Gutes: Leicht schneebedeckte Landschaft, sanfter Schneefall, frostiger Wind und Minusgrade machten nicht gerade Lust auf Motorsport. Dennoch machten wir uns auf den Weg zur Strecke und lauschten aufmerksam der Fahrerbesprechung, welche ergab, dass statt einem Pflichttraining und zwei Wertungsläufen nun ein freies Training, die Qualifikation und ein Wertungslauf ausgetragen werden sollten, was bei uns Fahrern auf allgemeine Zustimmung traf. Also machte ich mich bereit für das erste freiwillige Training um 8:30 Uhr, das mein Vater dankend ablehnte. Als aller erste auf der Strecke bei leichtem Schneefall und nasser Fahrbahn war die Ideallinie noch äußerst jungfräulich. Auf der Besichtigungsrunde standen leider viele Teilnehmer fast vor der ersten, sehr langsamen Kurve nach Start und Ziel, sodass mein noch kalter 2-Takter in den Drehzahlkeller fiel und ausging. Nach fast drei Minuten am Streckenrand und 37 Versuchen, mithilfe des Kickstarters die Maschine wieder zum Laufen zu bringen (ergab die Analyse des On-board-Videos), gelang mir jenes und ich konnte die Hatz wieder aufnehmen. Belohnt wurde ich dafür immerhin mit Platz 1 von 19 gestarteten und einem Rundenzeitenvorsprung von 13 Sekunden auf den Zweitplatzierten. Im Pflichttraining hatte ich dann leider etwas weniger Glück, da aufgrund eines gelösten Filters Dreck in die Vergaser eindringen konnte und die Suzuki nicht mehr richtig lief, weswegen ich an die Box fahren musste.
Umso besser lief es dagegen für meinen Vater, der in seiner Klasse eine überlegene Bestzeit einfuhr und auch im Gesamtklassement einen respektablen 3.Startplatz von 29 Fahrern erkämpfen konnte. Leider konnte man sich davon nichts kaufen, da die Veranstaltung nach dem Mittag aufgrund von unfahrbaren Streckenverhältnissen und sehr wechselhaften Wetter, darunter Schneestürmen, abgebrochen wurde. So war mein Ausfall dann auch nicht weiter dramatisch, zumal keine Meisterschaftspunkte vergeben wurden und wir den Fehler zuhause schnell entdeckten und beheben konnten.

Also waren wir froh, den Wintereinbruch am Ring (auch treffenderweise “Grüne Hölle” genannt) wie unsere Motorräder halbwegs überlebt zu haben und freuen uns auf den 2. Lauf an Pfingsten (13. bis 15. Mai) in Colmar-Berg (Luxemburg). Dann hoffentlich mit zwei gut laufenden Maschinen und trockenem Wetter!
Und die Moral von der Geschicht´: fahr' im April zum Nürburgring nicht!

Mike Nagel



DLC - 6 h Rennen Oschersleben am 9. / 10. April
Bericht von Erich Henning



In der Box


Reparatur nach Kiesbett


Lothar auf dem Weg zum Start


Erich 'on the track' © Fotos: siehe WZ bzw. E. Henning

Nach einer aufreibenden und stressigen Anfahrt nach Oschersleben kam ich am Freitag Nachmittag nach 7,5 h im Fahrerlager an und konnte meinen Stellplatz beziehen. Wenn man mit Wohnanhänger bei 90 km/h unterwegs ist, dauert es halt....

Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von "World of Motorcycles" (SUZUKI GSXR Challenge & SUZUKI Gladius CUP) und wurde vermarktet von SUZUKI Deutschland und Bike Promotion aus Gera, die zusätzlich weitere Rennen in den Klassen Moto 1000 & Moto 600 ausgetragen haben. Der DLC Deutsche Langstrecken Cup war in diese Gesamt-Veranstaltung mit eingebettet.

Am Samstag und Sonntag wurden wir von herrlichstem Sonnenschein mit 14-17° Celsius verwöhnt. Der Einsatz unseres Team 11 in Klasse 2 (bis 750cc) in welchem ich starte, wurde leider durch einen Unfall überschattet. Unser Youngster und schnellster Fahrer Kai war in der schnellen Triple Links gestürzt. Wir wussten lange nicht was los war, aber schließlich erhielten wir aus dem KKH die Nachricht, es handle sich "nur" um einen Schlüsselbeinbruch - der Klassiker beim Motorradrennsport! Kai wurde inzwischen operiert und unser ganzes Team wünscht ihm von Herzen beste und schnelle Genesung!
Eine Runde zuvor hatte Kai noch seine Bestzeit erzielt, dank derer wir auf den 33. Startplatz kamen, direkt hinter unserem Konkurrenten Nutella Racing.
Im Rennen sollte für Kai unser Ersatzfahrer Nico zum Einsatz kommen. Am Sonntag fiel der Startschuss um 12:30 Uhr, Lothar war unser Startfahrer, ich hielt für ihn das Motorrad. Aus der ersten Runde kam er bereits mit Platz 28 zurück. Anschliessend an Lothars Turn war unser neu eingesetzter Ersatzfahrer Nico dran, für den wir mit viel Arbeit die „kiesgestrahlte“ SUZUKI mit geliehenen Ersatzteilen und viel Panzertape (beste Erfindung seit es Kleber gibt) wieder hergerichtet hatten. Die Suzuki ließ uns jedoch nach 2 Einsätzen mit starkem Ölverlust im Stich. Wir stellten das Moped ab, um grösseren Schaden zu vermeiden. Jetzt waren die beiden YAMAHA R6 verstärkt im Einsatz! Nico fuhr den letzten Turn mit meiner Diva zu Ende. Wir wurden mit dem 6.Platz in der Klasse und dem 32. im Gesamtstarterfeld belohnt!

Wir werden weitere Rennen mit den vorgenannten Veranstaltern und deren Klassen haben. So steht als nächstes die 1000km (8h) von Most am Pfingstwochenende auf dem Kalender!

Sportliche Grüsse von Onkel MiMi

Euer Erich



1000 km von Hockenheim – 2016 bei vorwiegend schönem Wetter!
Bericht von Erich Henning





© Fotos: siehe Wz bzw. E. Henning



Als erstes Rennen standen am Ostersamstag traditionell die 1000 km Hockenheim vor der Tür - sozusagen mein Heimspiel!
Am Freitag fand bei widrigen Verhältnissen mit ganztags Regen die technische Abnahme statt, bei der mir wegen Undichtigkeit an der Gabel die Freigabe verwehrt wurde. Beim Abladen des Mopeds war da noch nichts zu sehen gewesen!
Also musste zuerst die Gabel gemacht werden, was mit schneller Hilfe durch Dominik Borgelt vom Team Borgelt Racing (Öhlins Standpunkt Händler) auch gelang. Hierfür möchte ich nochmal meinen herzlichen Dank aussprechen!

Ich war in unserem Team als 3. Fahrer gesetzt. Am Samstag morgen war die Strecke noch ziemlich nass. Kai fuhr als erster mit Regenreifen raus, danach Lothar ebenfalls auf Rain Tyres. Ich sah mir die Strecke mit einem Slick hinten und Semi Slick vorne an. So wurden auch die Zeiten für die Startaufstellung gefahren - leider erreichten wir nur Startplatz 49 von 54.

Anschliessend im Rennen bogen wir als letzter in die Nordkurve ein, wobei uns ein Vorderradrutscher am Eingang der Mercedes Schikane noch weiter zurückfallen liess! Durch beherztes Gasaufziehen gelang es Lothar jedoch wieder 14 Plätze aufzuholen, bevor er nach 50 Minuten an Kai übergab. Kai stand ihm in nichts nach, legte Runde für Runde Topzeiten hin und holte so Platz um Platz auf. Jetzt kam ich an den Start und hatte unseren Platz zu verteidigen. In meiner Fahrzeit kam es durch einen Crash in der Ameisenkurve zu einer längeren SC Phase, wodurch ich mich wieder etwas erholen konnte, bevor nochmals 20 Min. Gasspannen angesagt war! Durch unsere gute Strategie und das bestens vorbereitete Team gelang uns immer eine optimale Wechselphase. So konnten wir bis zum Schluß unsere Reise durchbringen und eine gute Plazierung für das Team 11 erreichen, obwohl Kai´s Suzuki Probleme im Getriebe bekam (hatte keinen 6. Gang mehr...).
Ergebnis: 5. Platz in der Klasse 2, 38. Platz gesamt. Für mich war die Freude groß,da ich bis zum Ende durchfahren konnte!
Gruß Euer Erich


Erich Henning 2016 im Deutschen Langstrecken Cup am Start




Erich Henning fährt mit seinen Kameraden Lothar Linke und Kai Bammberger vom Team mo2project dieses Jahr den Deutschen Langstrecken Cup. Dazu teilt er uns Folgendes mit:

„Nach meinem Erfolg bei den Superbikes mit dem Vizetitel in der Klassik Trophy kam im Winter ein Team aus Hessen auf mich zu und fragte mich, ob ich Lust habe, bei einem neuen 3er Team mitzufahren. Obwohl ich bis dahin keine Ahnung von Langstrecke hatte, sagte ich spontan zu, nachdem ich das Team kennen lernen durfte. Wir nutzten die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr und gingen nach Cartagena zum Testen und gegenseitigen kennen lernen. Unser erster Start ist bei den 1000 km von Hockenheim Ende März!“
Gruß Erich


Zur Website des Teams geht es hier:
mo2project



Dieter und Mike Nagel starten in die Saison 2016!



© Fotos: D. Nagel




Heimlich still und leise ist im Laufe des Winters was Neues für die Motorsportsaison 2016 herangereift. Dieter und Mike Nagel werden 2016 beide in der DHM - Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft des VFV an den Start gehen!
Dieter teilt uns dazu Folgendes mit:
„Für die Saison 2016 haben wir ein neues Projekt: ich habe für meinen Sohn Mike eine Suzuki RGV 250 ( 90° V2-Zweitaktmotor,
250 ccm, 56 PS) in ca. 200 Std. komplett neu aufgebaut - zunächst als zulassungsfähiges Straßenfahrzeug, um das Motorrad auf der Straße zu testen. Parallel dazu Umbau als Rennmaschine nach VFV-Reglement. Eine erste Testfahrt am Samstag 05.02.2016 verlief sehr erfolgreich! Mike wird mit mir die VFV DHM-Läufe fahren, und zwar in der im letzten Jahr neu eingeführten Klasse "Youngtime Zweitakt" ( Zweitakt-Rennmaschinen oder als Rennmaschine umgebaute Serienmotorräder, 125 - 500 ccm, Bj. 1984-1993). Erster Test auf der Rennstrecke ist bei der VFV DHM Prüf- und Einstellfahrt in Hockenheim am Samstag 19.03.2016. - Dieter Nagel

Dazu kann man nur von Herzen alles Gute und viel Erfolg wünschen!

WN11022016 - Der Webmaster


Die Termine der DHM 2016

Veranstaltung / Wettbewerb / Strecke

Veranstalter

Termin

Test- und Einstellfahrten Hockenheim

VFV

19.03.16

Kölner Kurs - Nürburgring

MSC Porz

24.04.16

Colmar Berg, Luxemburg

VFV

14.-15.05.2016

Badischer Historic Day - Hockenheim

VFV

24.06.16

DHM Classics Nürburgring

VFV

11.-12.06.2016

Metz, Frankreich

VFV

02.-03.07.2016

Schleizer Dreieck

VFV

22.-24.07.2016

Schottenring Grand Prix

VFV

20.-21.08.2016

Hockenheim Classics

VFV

16.-18.09.2016




Klingentrophy 24.10.2015 - 7. Lauf der RCN Gleichmäßigkeitsprüfung

Bericht von Daniel Albrecht


© Fotos: D. Albrecht



Es war der 7. und letzte Lauf im Jahr 2015. Nachdem unsere letzten beiden Läufe unter den Top 40 waren, wollten wir noch mal daran anknüpfen.
Es war zwar kühl, aber ein prima Wetter. Das Auto lag super und ich hatte ein gutes Gefühl in der Einführungsrunde. In der Runde für unsere Setzzeit passierte meinem Dad leider ein Fehler und somit hatten wir keine Zeit an die wir uns halten konnten. Der Lauf war somit für uns erledigt. Wir machten uns einen Spaß daraus und ich versuchte schnelle BTG (Bridge to Gantry) Zeiten zu fahren. Naja- wir wurden nur 109. von 130 Startern und sind im Gesamtklassement von 56 auf Rang 62 abgerutscht.
Jetzt geht es in die Winterpause und wir bereiten uns für das Jahr 2016 vor.


Gruß Daniel und Alfred


Auch Aron und Reinhard Strack waren 2015 aktiv...!

Aron Strack versuchte sich im Seitenwagen






© Fotos: R. Strack



Aron Strack hat als Beifahrer von Tassilo Gall am IDM Lauf auf dem Lausitzring teilgenommen. Ergebnis: Platz 1...!



Reinhard Strack und die „Rennkuh“ BMW 1200 GS....











© Fotos: s. Wasserzeichen, bzw. R. Strack



Reinhard Strack nahm in diesem Jahr auf der 'Rennkuh' BMW 1200 GS am Fischereihafenrennen in Bremerhaven teil und erzielte in seiner Klasse Platz 2 – siehe auch diesen Pressebericht


Suzuki GSX-R Cup 2015 - Leon Strack Vierter in der Jahreswertung!

Bericht von Reinhard Strack























© Fotos: Reinhard Strack




Clubmitglied Leon Strack nahm dieses Jahr als Rookie beim Suzuki GSX-R Challenge Cup teil und belegte Endplatz 4!
Der 18jährige ist noch in der Lehre, konnte daher an zwei Freitags-Veranstaltungen nicht mal teilnehmen, kannte zudem manche Strecken noch gar nicht, wodurch der Erfolg umso höher zu bewerten ist. Leon hat das Motorrad vom Vorjahres Cupmeister Kjel Karthin gekauft und fuhr auch in dem Team Karthin, wo er auch bestens betreut wurde. Ohne die hervorragende Betreuung durch Team Karthin und die Unterstützung seiner ganzen Familie wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Er stand 4 mal auf dem Treppchen, davon 2 mal beim Finale am 26/27.September in Hockenheim. Im nächsten Jahr wird er den Cup nochmal bestreiten, mit dem klaren Ziel, noch weiter nach oben zu kommen. Siehe auch diesen
Pressebericht.

Gruß Reinhard Strack



DLC – Deutscher Langstrecken Cup 2015 – Rückblick









© Fotos: H. Ellmaurer




Bekanntlich haben Hans Ellmaurer, Bastian Reichenecker und Mike Krnac als Team des ADAC Nordbaden am Deutschen Langstrecken Cup 2015 teilgenommen. Nachdem sie bereits beim Auftaktrennen, den 1000 km von Hockenheim durch einen unglücklichen Sturz vom Pech ereilt wurden, konnten sie sich in den folgenden 5 Läufen mit konstanten Leistungen konsequent nach vorne arbeiten. Durch Ihren Klassensieg im letzten Rennen in Oschersleben gelang auch in der Jahreswertung der Sieg in Klasse 2 und der dritte Platz in der Gesamtwertung. Zu dieser Leistung herzliche Glückwünsche des ganzen Clubs!
WN06102015



38. Hockenheim Classics vom 18.-20. September 2015
Finale 2015 der Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft des VFV

Bericht von Dieter Nagel


© Foto: Dieter Nagel


Gleich vorab: Tagessieg Klasse M, DHM-Meister 2015 Klasse M, und im DHM-Gesamt-Klassement 2015 Platz 3...!

Der Einlass ins Fahrerlager klappte dieses Jahr ohne Wartezeit und da wir früh da waren, konnten wir unseren gewohnten Platz besetzen.
Trotz wechselhaften Wetters konnte ich mein Freies- und Pflichttraining am Freitag auf trockener Piste absovieren. Auch beim 1. Wertungslauf am Samstag und dem 2. am Sonntag hatte ich das Glück, bei trockenen Verhältnissen zu starten, was mir wegen meiner 3 Jahre alten Reifen sehr engegen kam.
Obwohl ich das Zeittrainig mit einem 3. Startplatz in meiner Klasse beenden konnte, stand ich in der Startaufstellung auf Platz 18 von über 50 Startern, da wir zusammen mit den 2 schnellsten Klassen (B und O) in einer Gruppe fahren mussten. Da die Motorräder in Klasse B und O zum Teil dreimal so viel Leistung haben wie meine Pantah, außerdem mit modernen breiten 17"-Reifen (auch Slicks und Reifenwärmer zugelassen), mit viel besseren Bremsanlagen und Fahrwerken starten dürfen, war mein Material natürlich extrem unterlegen.
Für meine Klassenwertung war das aber kein Nachteil, so erreichte ich im 1. Lauf am Samstag Platz 3 in der Gleichmäßigkeitswertung, Platz 1 am Sonntag und in der Summe den Klassensieg. Auf der Piste war ich nicht nur gleichmäßig, sondern konnte in beiden Läufen von 13 Startern in Klasse M mit 2/10 und 4/10 Sek. Rückstand die zweitschnellsten Zeiten fahren.

Nachdem ich vor Hockenheim in der Meisterschaft einen Rückstand von 8 Punkten auf den Ersten hatte, konnte ich die Meisterschaft mit einem Vorsprung von 7 Punkten gewinnen (194 Punkte zu 187 Punkten von Roger Reising, der im letzten Jahr Meister war).

Vollkommen überrascht war ich dann ein paar Tage später, als das DHM-Gesamt-Ergebnis 2015 online stand. Mit dem 3. Platz ( von ca. 200 Solo-Fahrern) hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Der 4. Meister-Titel nach 28 Jahren, in betagtem Rentenalter, mit einer 34 Jahre alten Ducati und 3 Saisons alten Reifen, 3 Jahre ohne technischen Defekt und Ausfall, ist eine Riesenfreude und macht mich glücklich! Nun war Hockenheim natürlich auch ein besonderes Erlebnis, ist es doch das größte Oldtimer-Event im Jahr, mit einer sehr interessanten Ausstellung an historischen Rennmaschinen in den Boxen und vielen Zuschauern.
Ich freue mich schon auf die Meisterfeier in Schotten am 31.10.2015 und verbleibe mit vielen Grüßen


Euer Dieter Nagel


Ein neutraler Bericht von Hockenheim, geschrieben von Manfred Amelang findet sich in
Classic Motorrad.de

Die Einzel-, Klassen- und DHM-Jahres-Ergebnisse stehen in www.vfv-historik-motorrad.de



Bergischer Schmied, 19.09.2015 - 6. Lauf der RCN Gleichmäßigkeitsprüfung
(Nürburgring Nordschleife)


© Fotos: s. Wasserzeichen, bzw.
D. Albrecht





Es war Lauf 6 und somit der vorletzte Lauf der RCN-GLP.

Die Strecke war anfangs noch feucht. Wir ließen es gemütlich angehen - nur kein Risiko. In der Tabelle lagen wir auf Platz 61. Nach der Einführungsrunde und der ersten Doppel-Gelb-Fase, fuhren wir unsere Setzzeit mit 13:30min. Die Strecke trocknete langsam ab und das Auto fühlte sich immer besser an.

Beim Boxenstop noch kurz Reifendruck geprüft und nachgetankt. Unser Gefühl war sehr gut für unsere Zeiten. Die schlechteste Runde mit 5.1 Strafpunkten und die beste Runde mit 0.3 Strafpunkten brachten uns auf Platz 39 von 149 Startern.

Für uns war es der zweite Erfolg in diesem Jahr. Der nächste und letzte Lauf findet am 24.10.15 statt. Wir wollen zum Abschluss noch einmal voll angreifen und wieder unter die Top 50 fahren. Momentan belegen wir Platz 58.

Bis zum nächsten Mal. Daniel und Alfred.


DLC Deutscher Langstreckencup – Bördesprint Oschersleben am 06.09.2015

Bericht von Hans Ellmaurer


Am 5./6. September war unser letztes 6 Stunden Rennen für die Saison 2015 in Oschersleben. Bastian und ich reisten am Samstag an und wollten noch ein freies Training am Abend nutzen, das Wetter war ja gut. Aber kurz vorm Training zogen dunkle Wolken auf und es begann zu regnen. Da wir uns noch nicht angemeldet hatten, beschlossen wir, nicht zu fahren. Zum Training am Sonntag regnete es dann natürlich auch: also Regenreifen aufziehen! Mike fuhr als Erster und konnte eine gute Zeit setzen, ich fuhr als Zweiter, trödelte aber rum und kam nicht so richtig in Fahrt. Bastl und Mike nahmen dann auch am zweiten Training teil, und Bastian fuhr dabei die beste Zeit. So waren wir in unserer Klasse Zweite und 12. im Gesamtklassement.
Bastian fuhr diesmal den Start, der wieder gut gelang - er kam als Erster in unserer Klasse zurück und lag auf Platz 5 der Gesamtwertung! Wir konnten unsere Führung behalten, allerdings trocknete es nach einer halben Stunde ab, so dass es mit Regenreifen langsam eng wurde! Bastian kam als Erster zum Wechseln rein, das war goldrichtig - die Konkurrenz blieb noch 3 Runden länger draussen, was sich dann als Fehler herausstellte. Mike ging mit Trockenreifen raus und fuhr gute Zeiten, so dass wir unseren Vorsprung ausbauen konnten! Da wieder dunkle Wolken aufzogen, blieb ich derweil weiter auf Regenreifen stehen. Der Wechsel auf Bastian klappte dann auch super, aber nach ca. 20 Minuten begann es wieder zu regnen, Bastian kam wieder genau richtig zum Wechseln rein und ich fuhr noch im leicht Feuchten raus. Allerdings regnete es nach etwa einer halben Runde dann richtig und hörte auch nicht mehr auf. Da Bastian seine Regenreifen zerstört hatte, so dass er im Regen nicht mehr fahren konnte, fuhren Mike und ich dann das Rennen zu Ende. Wir haben unsere Klasse gewonnen und sind in der Gesamtwertung auf Platz 5 gelandet.
In der Endplatzierung / Jahreswertung belegten wir in unserer Klasse Platz 1 und haben in der Gesamtwertung Platz 3 errungen!
Damit ist die Saison erfolgreich zu Ende, alles ganz und alle zufrieden.....

Gruß aus Speyer Hans.



Venntrophy, 15.08.2015 - 5.
Lauf der RCN Gleichmäßigkeitsprüfung

(Nürburgring Nordschleife)







© Fotos: Daniel Albrecht



Der diesmalige Veranstalter war der MC Roetgen e.V. im ADAC .
Unsere Anreise am Freitag war sehr anstrengend - ein Stau nach dem anderen. Nach der Papierabnahme ging es zur Technischen Abnahme. Beides wie immer ohne Mängel.
Anschließend haben wir alles für den nächsten Tag vorbereitet.
Es waren an diesem Wochenende 152 Starter bei der GLP. Das ließ vermuten, dass die Strecke wohl sehr voll sein würde. Daher setzten wir uns eine Zeit von 12:30 min. Wir hofften natürlich, das es trocken bleibt, sonst wäre das nichts geworden, aber es lief wirklich gut. Dann ein kurzer Boxenstop. Etwas trinken, Nachtanken und weiter ging die Fahrt.
Nach 12 Runden und ca. 2 Stunden 30 min kamen wir ins Ziel. Ich schaute direkt aufs Livetiming und war erschrocken: wir hatten insgesamt nur 15,5 Strafpunkte und belegten bis dahin Platz 20.
Allerdings waren noch nicht alle im Ziel. Als der Letzte übers Ziel fuhr, hatten wir schließlich Platz 28 belegt. Das war unser bestes Ergebnis bislang und wir waren natürlich überglücklich. Wir erhielten unseren ersten Pokal - einfach Klasse!
Jetzt liegt alle Konzentration beim nächsten Lauf der am 19.09.15 stattfindet.
Grüße Daniel und Alfred



Historischer Börde Grand Prix Oschersleben vom 25.-26.07.2015

9. und 10. Lauf zur Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft 2015 –
Bericht von Dieter Nagel


© Foto: D. Nagel


Die Anreise über die A5 am Fr. 24.07. wurde bereits nach 56 km zum Geduldsspiel, war doch die Autobahn ab Bensheim wegen eines schweren Motorradunfalls komplett gesperrt. Die Fahrt über die Umleitung hatte ca. 60 min. Zeitverlust zur Folge, so dass ich nach 586 km und 6 Std. endlich im Fahrerlager eintraf.
Außer den Motorrädern des VFV waren auch die Autoklassen des VFV-GLPro und die Gespannfahrer der International Sidecar Trophy am Start, was vom Zeitplan her problemlos funktionierte. Nachdem es am Freitag noch sehr heiß war, zog in der Nacht zum Samstag ein heftiges Gewitter mit Starkregen über die Rennstrecke.

Mein freies Training am Samstag Morgen fand auf noch zum Teil nasser Fahrbahn statt. Nach aufkommendem Wind konnte ich das Pflichtraining bei trockener Strecke als 9. von 34 Startern zusammen mit den Klassen V und W beenden, womit ich sehr zufrieden war.
Bei den 2 Wertungläufen am Sonntag war es dann wesentlich kühler, aber es blies ein extrem starker Wind, der auf der langen Geraden genau von vorne kam, so dass die Zeiten im 1. Lauf deutlich über den Trainingszeiten lagen.
Mit den viertschnellsten Zeiten in meiner Klasse M und dem 4. Platz in der Gleichmäßigkeitswertung konnte ich den 1. Lauf beenden. Im 2. Lauf konnte ich meine Rundenzeiten um ca. 4 Sec. pro Runde verbessern, war damit 3. "on the Road", aber in der Wertung nur 6., da meine 2. Runde, die als Referenzrunde zählte, 1,5 sec. langsamer war, als die folgenden 6 Runden.

Damit habe ich die Führung in der Meisterschaft zunächst verloren, aber ich fahre ja noch bei den Hockenheim Classics vom 18.-20.09.2015.

Einen Bericht meines Fahrerlagerkollegen Manfred Amelang mit vielen Fotos findet man wie immer in www.classic-motorrad.de unter Moto-GL-Kaleidoskop.


Gruß, Dieter Nagel


Deutscher LangstreckenCup - 6 Stunden Rennen Lausitzring 19.07.2015
Bericht von Hans Ellmaurer

Auf der Anreise am Samstag hatten wir schönes Wetter. Da wir ja nicht so oft hier fahren, nutzten Bastian und ich mittags noch ein freies Training zum ersten Rollout und um die Strecke kennenzulernen. Die Strecke wird leider mit der Zeit nicht besser, durch die vielen Autos, die hier fahren, ist der Belag vor den Kurven wellig. Damit müssen wir halt zurecht kommen, die Bedingungen sind ja immerhin für alle gleich.
Das Zeittraining am Samstag Morgen konnten wir als Erster in unserer Klasse und auf Gesamtrang 7 abschliessen. Bastian fuhr diesmal den Start, kam sogar als Gesamtzweiter aus der ersten Runde zurück, fiel dann aber bis auf Platz 5 zurück, in der Klasse behielten wir aber die Führung! Mike fuhr dann den zweiten Turn, ich den dritten, unsere Wechsel klappten immer super. Nach zwei Wechseln hatten wir bereits 4 Runden Vorsprung auf die Zweitplatzierten – außerdem war das „Nutella Racing Team“ diesmal im Pech: Sturz. Im Lauf des Rennens gelang es sogar, unseren Vorsprung auf den Zweiten auf 5 Runden auszubauen und das Rennen zu gewinnen. Nutella wurde diesmal nur Dritter, somit führen wir die Meisterschaft mit 7 Punkten Vorsprung an.
Nächstes Rennen ist am 06. September in Oschersleben.

Grüße Euer Hans


Rhein-Sieg, 11.07.2015 – 4. Lauf der RCN -GLP

Bericht von Daniel u. Alfred Albrecht



© Fotos: siehe Wasserzeichen






Früh am Morgen wurden wir von der Sonne schon in Empfang genommen. Nach dem Frühstück gingen wir zum Auto und prüften noch einmal alles kurz durch. Danach ging es in die Startaufstellung. Es war trocken und die Sonne schien - beste Voraussetzungen für unseren 4. Lauf.Ein Freund aus der RCN gab mir noch ein paar Tipps mit auf den Weg.
Wir gingen es langsam an und setzten uns leider eine ungewöhnliche Setzzeit mit 12:41.150. Doch in der ersten Bestätigungsrunde haben wir eine Zeit von 12:41.130 gefahren und nur 0,2 Strafpunkte bekommen. Wir versuchten weiterhin das Beste. Es wurde zunehmend wärmer im Auto. Bei unserem Boxenstop tranken wir reichlich, tankten kurz nach und begaben uns auf den 2. Durchgang.

Es lief diesmal sehr gut für uns. Mit nur insgesamt 36.9 Strafpunkten hatten wir bis jetzt unser bestes Ergebnis in dieser Saison und belegten Platz 66 von 150 Startern. Wir waren sehr zufrieden damit undfreuen uns schon auf Lauf 5 am 15.08.15!

Grüße Daniel u. Alfred


6. Historischer Preis der Stadt Metz / Frankreich, 4.-5. Juli 2015
7. und 8. Wertungslauf der DHM

Bericht von Dieter Nagel


Das Angenehmste an diesem heißen Wochenende war die An- und Rückfahrt im klimatisierten VW-Bus. Ohne Navi hätte ich die Rennstrecke südwestlich von Metz so leicht nicht gefunden, liegt sie doch recht abgelegen auf einem ehemaligen Natogelände im "Niemandsland" ohne jede Infrastruktur. Fahrerlager und sanitäre Anlagen erwiesen sich dennoch als zumutbar.

Die fast unerträgliche Hitze im offenen Fahrerlager mit bis 40° machte allen schwer zu schaffen.

Meine ersten Runden im freien Training waren dann auch die Überraschung, die etwa 3,3 km lange Rennstrecke, die ich nicht kannte, stellte sich als sehr schwierig heraus.

Ohne eine längere Gerade, 5 Erste-Gang-Kurven, bergauf und -runter, viele nicht einsehbare Sreckenabschnitte, das war der Horror! Und da man die zwei freien und das Pflichttraining wegen der Hitze auf je 10 Min. gekürzt hatte, reichte die Zeit nicht, um den Kurs richtig zu erlernen. So reichte meine gefahrene Zeit von 2:23,9 auch nur zum 19. Startplatz von 34 Startern. Entsprechend schlecht fiel dann auch meine Platzierung im 1. Lauf am Sonntag aus: 7. Platz in der Gleichmäßigkeitswertung - da ich mich in jeder Runde um 2 Sec. gesteigert habe bis zu einer Zeit von 2:18,3 war die "Gleichmäßigkeit" natürlich im Eimer.

Der 2. Lauf fiel dann mit dem 4. Platz etwas besser aus (Abweichung von der Referenzzeit nur noch 1,5 Sec. aus 3 Runden).

Im Gesamtergebnis wurde ich Vierter, in der Meisterschaft liege ich noch mit 2 Punkten vorne.

Noch ein besonderes Erlebnis am Rande: Am Samstag zerstörten mehrere Windhosen einige Zelte und Markisen bis zum Totalschaden, darunter auch die 3 m lange Markise am Wohnmobil meines Fahrerlager-Kollegen Gerhard Fischer, nachdem er vorher schon einen Reifenschaden reparieren musste, hatte ihm das gerade noch gefehlt....
Am 24. Juli geht es nach Oschersleben, dann mit einem hoffentlich besseren Ergebnis.


Gruß, Dieter Nagel




DLC Deutscher Langstrecken Cup – Assen Speedchallenge 13./14.06.2015
Bericht von Hans Ellmaurer


An diesem Rennen konnte Bastian Reichenecker nicht teilnehmen, wir hatten daher als Ersatzfahrer Jörg Balk aus Oftersheim engagiert. Wir reisten bereits am Freitagabend an, da am Samstagmittag ein freies Training angesetzt war, das wir nutzen wollten – wichtig vor allem für Jörg, der noch nie in Assen gefahren ist.
Natürlich kam wieder alles anders, wie gedacht, denn kurz vor dem Training regnete es, worauf Mike Krnac und ich beschlossen, im Regen nicht zu fahren. Jörg hatte dadurch volle 40 Minuten Zeit zum Üben und machte sich im Regen ganz gut. Zum Zeittraining war es dann aber trocken und so konnte jeder einmal unter diesen Normalbedingungen fahren: Mike fuhr die schnellste Zeit, ich die zweitschnellste, Jörg war im Trockenen dann aber doch nicht ganz so schnell - am Ende waren wir Dritter in unserer Klasse.

Den Start im Rennen übernahm ich, war in unserer Klasse auch Erster nach dem Start, konnte den Platz aber nicht halten, also Zweiter und abwarten: das Rennen geht ja sechs Stunden.
Mike fuhr den zweiten Turn und konnte den Platz auch halten, dann kam Jörg dran, er war leider nicht so schnell wie erwartet - wir fielen auf den dritten Platz zurück. Krisensitzung in der Box, wir mussten ja vor dem Nutella-Team ankommen wenn wir die Meisterschaft noch gewinnen wollten! Mike und ich beschlossen dann erst mal, das Rennen dann nur zu Zweit weiter zufahren, Jörg hatte ein Einsehen, da es ja auch um die Meisterschaft ging! Also ging es zu Zweit weiter und wir konnten uns so auf den zweiten Platz zurückkämpfen. Das Nutella-Team lag aber immer noch mit ca. einer Minute Vorsprung auf Platz eins, aber dann passierte ihnen ein Fehler beim Fahrerwechsel - ein falscher Boxenstopp, zu früh reingekommen, Fahrer nicht fertig - also musste er nochmal für eine Runde raus um dann zu wechseln. Ein Boxenstopp kostet ca. 2 x 30 Sekunden Zeit - und schon war Mike Erster! Da auch wir aber wieder einen Fahrerwechsel machen mussten, waren wir wieder Zweiter mit 20 Sekunden Rückstand. Es gelang mir, den Rückstand aufzuholen und sogar einen Vorsprung von 35 Sekunden herauszufahren. Das Nutella-Team hatte auch noch einen Fahrerwechsel durchzuführen, danach hatten wir 60 Sekunden Vorsprung, allerdings stand auch bei uns noch ein Wechsel an. Ich musste 10 Minuten vor Schluss nochmal raus, konnte dann 17 Sekunden Vorsprung ins Ziel bringen, so dass wir, dank dem Fehler von Nutella beim mißglückten Boxenstopp, das Rennen gewinnen konnten. Wir hatten unseren Fehler ja schon in Hockenheim, durch den Sturz von mir.....
Somit sind wir jetzt bis auf 2 Punkte am Nutella-Team dran, bei noch zwei Rennen müsste es am Ende doch noch klappen, aber wie heisst es so schön: „abgerechnet wird am Schluss“.

Nächstes Rennen ist am 18./19.Juli in der Laussitz.

Grüße aus Speyer Hans.


Rhein-Ruhr, 13.06. 2015 - 3. Lauf der RCN-GLP

(Nürburgring Nordschleife) – Bericht von Daniel u. Alfred Albrecht



© Fotos: s. Wasserzeichen




Am 13.06.2015 stand der 3. Lauf der RCN-GLP an.

Die Wettervorhersage teilte nichts Gutes mit - Regen von morgens bis abends.

Nach den letzten Checks am Fahrzeug ging es in die Startaufstellung - noch war alles trocken.....

Der Start erfolgte um 8:30 Uhr und kurz darauf setzte der Regen ein. In der dritten Runde war er dann so stark, dass mein Fahrzeug kaum noch zu beherrschen war. Wir fingen uns deshalb ziemliche Strafpunkte ein. Waren auch kurz davor das Rennen abzubrechen, entschieden uns aber weiter zu fahren, um Erfahrungen mit solchen Wetterverhältnissen zu sammeln. Letztendlich landeten wir mit 354.8 Strafpunkten auf Platz 91 von 140 Startern.

Der nächste Lauf findet am 11.07.2015 statt.


Grüße Daniel und Alfred


Historic Trophy Nürburgring 5.-7. Juni 2015

5.und 6. Lauf der VFV-DHM auf dem Nürburgring GP-Kurs - Bericht von Dieter Nagel


© Fotos: Dieter Nagel



Meine 3. Veranstaltung dieses Jahr war ein großes Auto-Event des Düsseldorfer DAMC 05, bei der auch wir "armen Motorradfahrer“ eingeladen waren, allerdings ohne die Vor- und Nachkriegsklassen, die dafür am Sachsenring und in Schotten fahren.

Bei der Einfahrt ins Fahrerlager am Donnerstag Nachmittag habe ich nur mit Glück noch ein Plätzchen für meinen VW-Bus gefunden, das Fahrerlager war mit den vielen Autos restlos überfüllt. Mit ca. 500 Helfern des Orga-Teams war die 3-Tagesveranstaltung perfekt organisiert. Für einige Autoklassen gab es sogar ein 3 Std.- Rennen auf der Nordschleife.

Mein Freies und das Pflichttraining fand am Freitag bei sommerlichen 30° statt, mein erzielter 6. Startplatz bei einem Feld von 38 Motorräder aus 5 Klassen war dann mehr als zufriedenstellend. Immerhin fahre ich mit einer ziemlich seriennahen Ducati Pantah 600 gegen z.T. echte Rennmaschinen mit wesentlich mehr Leistung und viel weniger Gewicht, und das auf der schnellen GP-Strecke. Nach einem heftigen nächtlichen Gewitter in der Nacht zum Samstag zogen am Samstag Vormittag plötzlich so dichte Nebelschwaden über die Rennstrecke, dass wegen einer Sichtweite von unter 50 m ein Autorennen abgebrochen wurde. Nach ca. einer Stunde wurde es dann heller und ich konnte mit einer Stunde Verzögerung meinen ersten Wertungslauf fahren. Ich wurde als 4. (von 36) abgewunken und war in meiner Klasse 9 Sekunden pro Runde schneller als der Zweitplatzierte. Mein zweites Rennen am Sonntag um 8:30 bei gutem, aber kühlem Wetter, konnte ich an 3. Stelle "on the Road" (von 31 Startern) beenden, in der Gleichmäßigkeitswertung in der Summe aus beiden Läufen war es ein zweiter Platz in meiner Klasse. Damit führe ich z.Zt. mit 10 Punkten Vorsprung in der Meisterschaft der Klasse M.

Mir hat es wieder richtig Spass gemacht, zumal der Nürburgring GP-Kurs das Highlight im Kalender ist. Der nächste DHM-Lauf in Metz, Frankreich am 4. - 5.07.2015 wird auf einem sehr engen, winkligen Kurs auf einem Flugplatzgelände ausgetragen, wo ich zum ersten Mal starten werde.


Gruß vom Ren(n)tner Dieter



Most - Zweiter Lauf zum Deutschen Langstrecken Cup DLC am 23. / 24. Mai

Bericht von Hans Ellmaurer

Der zweite Lauf zum DLC war letztes Wochenende das 8 Stunden Rennen in Most. Wir reisten am Samstag rechtzeitig an und hatten dadurch um 17 Uhr noch ein freies Training, das wir nutzen konnten. Beim darauffolgenden Zeittraining am Sonntag waren wir 8. im Gesamtklassement und Erste in unserer Klasse. Den Start im Rennen fuhr Bastian, er kam als Zweiter im Gesamten aus der ersten Runde zurück, fiel dann aber anschliessend bis auf Platz 6 zurück. Unsere Klasse führten wir aber an und gaben diesmal die Führung auch nicht wieder ab. Als Zweiter fuhr dann ich, dann der Mike. Am Ende lagen wir auf Platz 5 im Gesamten und auf Platz eins in unserer Klasse - mit neun Runden Vorsprung auf den Zweiten, das „Nutella-Team“. In der Jahreswertung der Serie sind wir nun Zweiter der Klasse mit sieben Punkten Rückstand auf's Nutella-Team. Leider waren in Most nur insgesamt 25 Teams gemeldet, in unserer Klasse nur drei - so war es einerseits nicht so schwer zu gewinnen, wir konnten andererseits aber auch nicht mehr Punkte gutmachen. Das nächste Rennen ist am 14. Juni in Assen.


Grüße aus Speyer - Euer Hans!


Deutsche Historische Motorrad Meisterschaft in Colmar-Berg, Luxemburg am 16.-17.05.2015
Lauf 3 und 4 zur DHM 2015 – Bericht von Dieter Nagel


© Foto: Dieter Nagel


Aufgrund guter Wettervorhersage ging es mit bester Laune am Freitag 15.05.2015 nach Colmar-Berg. Die Anfahrt von ca. 280 km war wegen geringen Verkehrs problemlos und schnell erledigt. Zu unserer Freude war die Rennstrecke, eine Teststrecke von Goodyear, neu asphaltiert. Der alte, rauhe, bröckelnde Belag hatte in den letzten beiden Jahren zu Kritik geführt, weshalb z.B. die Autos der GLP-Pro wegen Steinschlag dort nicht mehr fahren wollten. Da sich der Streckenabschnitt "Omega" noch im Bau befand, gab es in dem Bereich eine neue Streckenführung, die von allen Fahrern positiv begrüßt wurde, auch der neue Belag erwies sich als topfeben und sehr griffig, was für unsere schmalen Serienreifen wichtig ist. Das Wetter am Samstag war dann doch nicht so gut, bedeckt und kalter Wind. Sonntag war es wärmer und z.T. sonnig. Nach zwei freien Trainingseinheiten à 20 Minuten konnte ich im 15minütigen Pflichttraining in einem Starterfeld von ca. 40 Motorrädern (meine Klasse M zusammen mit den Klassen V und W) den Startplatz 8 erreichen, in meiner Klasse Platz 2. Zurück im Fahrerlager, bemerkte ich eine gerissene Auspuffhalterung an meiner Ducati Pantah, übrigens der erste Defekt nach über 2 Jahren Rennstrecke. Mit zwei 4mm Bohrungen einer 12V-Bohrmaschine meines Kollegen Gerhard Fischer und mehreren Lagen Sicherungsdraht war die Notreparatur schnell erledigt und hat die beiden Rennen am Sonntag gehalten!
Die beiden Wertungsläufe am Sonntag konnte ich mit Platz 2 im ersten und Platz 1 im zweiten Lauf beenden, was zu einem 1. Platz im Gesamtergebnis reichte! Da die Streckenlänge nur 2,7 km beträgt, fuhren wir in den je 20 Minuten 12 Runden, was für einige unter uns „alten Männern“ schon anstrengend sein kann.
Mit einem großen Pokal und einem positiven Eindruck von der sehr gut organisierten Veranstaltung war ich in 2 Stunden und 40 Minuten wieder daheim.Einen interessanten Bericht von Colmar Berg, geschrieben von Manfred Amelang, findet man
in www.classic-motorrad.de "Moto-GL-Kaleidoskop". Ergebnisse in www.vfv-historik-motorrad.de "Meisterschaftsstand", DHM 2015, Klassen A-Z, (Dieter Nagel Klasse M).
Gruß, Euer Dieter


25. Internationaler Kölner Kurs am 26.04.2015 - Nürburgring GP-Kurs
1. und 2. Lauf zur DMSB-VFV-Meisterschaft 2015 – Bericht von Dieter Nagel



© Fotos: Dieter Nagel




War bei der Anfahrt zum Nürburgring am Samstag Mittag das Wetter noch sonnig und warm, änderte sich das aber ab Abfahrt Autobahn in die Eifel, wo es am Nachmittag bei der Abnahme dann regnete. Am Sonntag blieb es trotz schlechter Vorhersage den ganzen Tag trocken, am späten Nachmittag war es sogar sonnig und bis 16° warm! Das hob die Stimmung und Motivation ernorm! Die GP-Strecke präsentierte sich bis zum Abend in sehr gutem und sauberen Zustand, was bei unseren Oldtimer-Rennen nicht immer selbstverständlich ist.

Der "Kölner Kurs", veranstaltet vom MSC Porz, Köln war aus Kostengründen eine Eintages-Veranstaltung mit einem Nennungsergebnis von 284 Startern und einem sehr engen Zeitplan. So gab es kein freies Training, mein 15-minütiges Pflichttraining begann zusammen mit drei anderen und schnelleren Klassen um Punkt 8:00 Uhr. Bei einem Starterfeld von 44 Motorrädern konnte ich den 13. Startplatz erzielen, in meiner Klasse M den 1. Platz. In den beiden Wertungsläufen á 20 Minuten war ich in der Gleichmäßigkeitswertung im 1. Lauf Dritter und im 2. Lauf Fünfter in meiner Klasse, aber in der Summe Gesamt-Zweiter mit einer Zeitdifferenz zum 1. Platz von nur 0.02 Sekunden. "On the Road" fuhr ich im 1. Lauf die schnellsten und im 2. Lauf die zweitschnellsten Zeiten, aber für die Platzierung zählt nun mal die Gleichmäßigkeit. Mit einem schönen Pokal, einer positiven Stimmung und Vorfreude auf das nächste Rennen in Colmar-Berg, Luxemburg am 16.-17.05.2015 ging es auf die Heimreise, die in 2 Stunden erledigt war.

Einen ausführlichen Bericht vom "Kölner Kurs" aus anderer Sicht, geschrieben von einem meiner Fahrerlager-Freunde“ - Manfred Amelang findet man in www.classic-motorrad.de, Link "Moto-GL-Kaleidoskop".

Detaillierte Ergebnisse in www.vfv-historik-motorrad.de, Link "Meisterschaftsstand", DHM 2015,Klasse A-Z.

Euer "Oldtimer" Dieter Nagel


2. Lauf der RCN GLP / Nürburgring Nordschleife

Schloss Augustusburg Brühl, 11.04.2015 – Bericht von Daniel Albrecht



© Fotos: D. Albrecht




Die Nordschleife rief zum 2. Lauf der RCN-GLP am 11.04.2015. Morgens beim Früstück sah es erst nach einem für die Nordschleife typischen Wetter aus – es war trüb und regnete leicht! Nach letzten Kontrollen am Fahrzeug, ging es dann in die Startaufstellung. Es waren 158 Fahrzeuge am Start, somit war die Strecke sehr voll. Beim Start kam dann zum Glück die Sonne raus und bescherte uns ein angenehmes Rennen. Da die Strecke ja sehr voll war, gelang es mir in 3 Runden nicht, meine gewünschten Zeiten zu fahren. Letzendlich landete ich somit auf dem 105. Platz mit 103 Strafpunkten. Am 13.06 geht es zu Lauf 3 und da werden wir wieder voll angreifen.

Grüße Daniel und Alfred



1000 Km Rennen Hockenheim am 04. 04. 2015

Bericht von Hans Ellmaurer



Reparaturpause in der Box




Mike Krnac auf der Piste


© Fotos: Rheintal MSC


Liebe Clubkameraden und weitere Interessierte, am Ostersamstag nahmen wir als Team des ADAC Nordbaden - Bastian Reichenecker, Hans Ellmaurer und Mike Krnac - den 1. Lauf zum Deutschen Langstrecken-Cup, das 1000 km Rennen in Hockenheim in Angriff.
Das Wetter war mal wieder so „richtig toll“, nur Regen und noch dazu mit ca. 5-6 Grad sehr kalt. Trotz der widrigen Umstände verlief unser Training ganz gut, wir waren 18. im Gesamtklassement und zweite in unserer Klasse bis 750 ccm. Durch das „gute Wetter“ wurde der Start um eine Stunde verschoben, sicherheitshalber wurde auch kein Le Mans Start durchgeführt, sondern hinter dem Pace-Car nach drei Einführungsrunden gestartet. Bastian wollte den Start nicht fahren, er hatte Bedenken dass er ausrutscht, also traf es mich. Ich hatte einen guten Start und konnte den zweiten Platz eine ganze Weile halten.
Ich hatte zunächst ein gutes Gefühl für die rutschigen Verhältnisse, allerdings nur für die ersten 15 Runden, dann hatte ich einen Ausrutscher Ausgang der Mercedes Arena. Eigentlich wäre es harmlos gewesen, wenn sich der Bock nicht überschlagen hätte! Dadurch war der Motordeckel gerissen, mit der Folge von Oelverlust.
Außerdem musste ich eine ganze Weile auf den Abschlepper warten und durch den Zeitverlust fielen wir schließlich auf den letzten Platz zurück. Bastian fuhr dann als Nächster raus und dann anschließend der Mike, es lief wieder alles soweit ganz gut. Mein Moped wurde in der Zwischenzeit mit vereinten Kräften wieder einsatzfähig gemacht, so dass ich schließlich wieder ins Rennen gehen konnte. Auf Grund der Streckenverhältnisse war der Spass allerdings weg, inzwischen war nämlich die gesamte Strecke voller Oel und überall war Bindemittel gestreut. Unser dritter Fahrer Mike kam mit den Wetterverhältnissen gar nicht zurecht, schaffte es aber, sitzen zu bleiben.
Schließlich beendeten wir dann das Rennen auf Platz 7, nach Abzug der V-Lizenzfahrer waren wir immerhin noch Vierte, so gesehen ist uns wenigstens die Schadensbegrenzung gelungen.
Unser nächster Lauf ist das 8-Stunden Rennen am 24.5.2015 in Most.

Gruß aus Speyer Hans



Nostalgisches: 40 Jahre 1000 km von Hockenheim !!!







Bitte auf das Bild klicken!




40 Jahre 1000 km von Hockenheim, eine Erfolgsgeschichte - auch für die Fahrer des Rheintal-MSC!

Daß „Rheintal-Kameraden“ von Anfang an dabei waren, zeigt das Original-Programmheft von 1975 – dass sie die 1000 km ganz entscheidend mitgeprägt haben, beweisen ihre Erfolge:

  • Gesamtsieger 1977, 1978 und 1980 –
    Dieter Nagel mit Helmut Dähne

  • Gesamtsieger 2003 – Hans Ellmaurer / Gerold Ankert

  • Gesamtsieger 2010 – Hans Ellmaurer / Thilo Häfele

Zur gesamten Erfolgsbilanz bitte hier klicken












Erftquellenpreis, 21.03.2015 -
1. Lauf der RCN Gleichmäßigkeitsprüfung 2015 (Nürburgring Nordschleife)
Bericht von Daniel Albrecht


© Fotos: siehe Wasserzeichen



Am 21.03.15 war es endlich soweit - der erste Lauf der RCN-GLP fand statt! Morgens um 8:30 Uhr sollte der Start sein. Beim Frühstück um 7 Uhr sah es allerdings nicht danach aus: Nebel und ca. 100 m Sicht!
Bei der Fahrerbesprechung wurde uns jedoch mitgeteilt, dass der Start stattfindet.
Wir machten uns auf den Weg in die Startaufstellung.
Punkt 8:30 Uhr wurden alle 126 Fahrzeuge auf den Weg geschickt. In den ersten Runden war die Strecke etwas feucht und mit Vorsicht zu genießen - es war ja auch der erste Start mit dem neuen Fahrzeug!
Bis zum Boxenstopp lief alles recht gut. Die Strecke trocknete ab und der Nebel hatte sich verzogen. Nach dem Stopp allerdings änderte es sich schlagartig: der Nebel kam wieder auf und stellenweise betrug die Sicht keine 100m mehr. Mein Dad und ich dachten, dass abgebrochen wird und ließen es daher ruhig angehen. Letztendlich fuhren wir dann als 58. mit 63 Strafpunkten ins Ziel - es war trotz der Witterung ein guter Lauf!

Grüße Euer Daniel
Siehe auch folgender
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Berichte aus früheren Jahren finden sich unter:


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